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Dann ist der Brawa 58272 H0 Schnellzugwagen Bm 235 der Deutschen Bundesbahn (DB) eine hervorragende Wahl. Dieses Modell steht exemplarisch für den hochwertigen InterCity-Verkehr der 1980er und 1990er Jahre und bringt mit seiner ozeanblau-beigen Farbgebung und zahlreichen Detailverbesserungen echtes Bahn-Flair auf Ihre Modellbahnanlage. Mit technischen Merkmalen wie scheibengebremsten Radsätzen, gefederten Übergängen und der Möglichkeit zur Nachrüstung mit Innenbeleuchtung richtet sich dieser Wagen an Modellbahnfreunde, die besonderen Wert auf Realismus und Vorbildnähe legen.
Der Schnellzugwagen ist maßstäblich für die Spurweite H0 (Maßstab 1:87) gefertigt und hat eine Länge über Puffer von 303 mm. Er ist für den Einsatz im 2-Leiter-Gleichstromsystem (DC) ausgelegt. Als Modell der Epoche V zeigt er typische Merkmale des Bahnverkehrs der späten 1980er bis frühen 2000er Jahre. Die Inneneinrichtung ist ebenfalls epochegerecht gestaltet und unterstreicht den realistischen Gesamteindruck des Modells. Dank Kupplungsschacht nach NEM mit Kurzkupplungskinematik lässt sich der Wagen problemlos in bestehende Zugverbände integrieren.
Die Ausführung dieses Modells zeigt eindrucksvoll, wie viel Wert Brawa auf Präzision und Qualität legt. Neben der maßstäblichen Fensteraufteilung verfügt der Wagen über extra angesetzte Tritte und Griffstangen, was die optische Wirkung deutlich verstärkt. Die Lichtmaschine ist am Drehgestell separat angesetzt, was für zusätzliche Realitätsnähe sorgt. Auch der Übergang zwischen den Wagen wurde mit einer gefederten Gummiwulst versehen – ein Detail, das nicht nur authentisch aussieht, sondern auch für Beweglichkeit bei engen Radien sorgt. Die Dächer des Wagens sind in auf Stoß geschweißter Ausführung dargestellt, was der Bauart des Vorbilds entspricht.
Das Modell ist auf ein Zwei-Leiter-Gleichstromsystem ausgelegt und nicht digitalisiert. Eine Nachrüstung der Innenbeleuchtung ist jedoch vorbereitet, sodass der Wagen auch in abgedunkelten Modellbahnumgebungen bestens zur Geltung kommt. Dank der Verwendung von scheibengebremsten Radsätzen der Bauart 093 und der Kurzkupplungskinematik lässt sich das Modell auch in langen Zuggarnituren problemlos und stabil einsetzen. Besonders hervorzuheben ist die Kompatibilität mit der elektrischen Kupplung aus dem BRAWA-Sortiment, was zusätzliche Spielmöglichkeiten eröffnet.
Die Deutsche Bundesbahn setzte in den späten 1970er Jahren mit dem InterCity ’79 Programm auf eine verbesserte Taktung und Verfügbarkeit von Fernzügen. Dabei spielte der Bm 235 eine zentrale Rolle. Ursprünglich aus Wagen der Bauart Bm 234 hervorgegangen, wurden diese für den schnellen InterCity-Verkehr angepasst: unter anderem durch den Einbau von Scheiben- und Magnetschienenbremsen sowie durch die Verwendung der neuen Radsatz-Bauart 093. Insgesamt wurden 721 Wagen in dieser Bauart gefertigt, die ab 1979 zunächst in ozeanblau-beiger Farbgebung zum Einsatz kamen. In den 1990er Jahren dienten sie auch als Verstärkungswagen im InterRegio-Verkehr und erhielten im Laufe der Zeit unterschiedliche Lackierungen – bis hin zum modernen ICE-Design.
Mit seiner Kupplung nach NEM-Standard und der integrierten Kurzkupplungskinematik ist der Wagen problemlos in bestehende H0-Anlagen integrierbar. Besonders geeignet ist er für Modellbahner, die Zuggarnituren der Epoche V abbilden möchten. Der Wagen lässt sich sowohl mit anderen Bm 235-Modellen als auch mit typischen Lokomotiven der Deutschen Bundesbahn kombinieren. Dank der Innenbeleuchtungsvorbereitung eignet er sich zudem hervorragend für Anlagen mit Nachtbetrieb oder Schaufenster-Präsentationen.
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