Steuerung
LZV200 erzeugt die DCC-Befehle
Die Zentrale verwaltet Lokadressen, Fahrstufen, Funktionen, Mehrfachtraktionen, Magnetartikel und Programmierbefehle.
Lenz Digital plus ist ein modular aufgebautes Steuerungssystem für DCC-Modellbahnen. Jede digitalisierte Lokomotive erhält eine eigene Adresse und kann dadurch unabhängig von anderen Fahrzeugen auf demselben Gleis beschleunigen, bremsen, die Fahrtrichtung wechseln und Licht-, Sound- oder Kupplungsfunktionen schalten.
Die aktuelle Systembasis ist die LZV200. Sie kombiniert Digitalzentrale und Leistungsverstärker in einem Gehäuse und liefert maximal 5 Ampere. Lokdecoder können auf einem getrennten Programmiergleis oder während des Betriebs mit Programming on Main eingestellt werden.
Bedient wird die Zentrale über XpressNet. Der kabelgebundene Handregler LH101 besitzt ein Display, einen fein abgestuften Drehregler und Tasten für Lokfunktionen, Weichen und Systemeinstellungen. Der LH101-R bietet dieselben grundlegenden Möglichkeiten mit einer Funkverbindung zum Empfänger LTM101.
Das SET101 kombiniert LZV200 und LH101. Das SET101-R ergänzt den Funkhandregler und den passenden Empfänger. Für einen besonders einfachen Einstieg gibt es zusätzlich das Starter Digital Set, das weniger Fahrzeuge und Funktionen verwaltet, dafür jedoch schnell aufgebaut und leicht bedient werden kann.
Lenz Digital arbeitet mit DCC. Reine Motorola- oder mfx-Fahrzeuge benötigen daher einen Decoder, der auch DCC versteht. Das System ist besonders interessant für Zweileiteranlagen, kann mit geeigneten DCC-Decodern und korrekter Verkabelung jedoch auch in weiteren Anlagenkonzepten eingesetzt werden.
Die Zentrale verwaltet Lokadressen, Fahrstufen, Funktionen, Mehrfachtraktionen, Magnetartikel und Programmierbefehle.
Drehregler und Display ermöglichen präzises Rangieren, schnellen Lokwechsel sowie die Bedienung von Weichen und Fahrstraßen.
Zusätzliche Regler und Anschlussbuchsen können entlang der Anlage verteilt werden, ohne jedes Gerät direkt an der Zentrale anzuschließen.
Belegtzustände werden über Stromfühler oder Kontakte erfasst und an Zentrale, Handregler oder Steuerungssoftware weitergegeben.
Weichen, Signale und weitere Verbraucher erhalten eigene Digitaladressen und können vom Handregler oder Computer geschaltet werden.
BM1, BM2 und BM3 erzeugen definierte Bremsabschnitte für ABC-fähige Decoder, ohne den gesamten Gleisabschnitt abzuschalten.
| Merkmal | Starter Digital Set | SET101 | SET101-R |
|---|---|---|---|
| Zielgruppe | Einsteiger und kleine Anlagen | Ambitionierte Heimanlagen | Große Anlagen und mobile Bedienung |
| Zentrale | Kompakte Starter-Zentrale | LZV200 | LZV200 |
| Handregler | Starter-Handregler | LH101 mit Kabel | LH101-R mit Funkempfänger |
| Lokverwaltung | Bis zu vier Lokomotiven | Adressen bis 9.999 | Adressen bis 9.999 |
| Lokfunktionen | Bis zu zehn Funktionen | Bis zu 68 Funktionen | Bis zu 68 Funktionen |
| Zubehörartikel | Bis zu zehn Weichen oder Signale | Bis zu 2.048 Adressen | Bis zu 2.048 Adressen |
| Erweiterung | Begrenzt, zwei Regler möglich | XpressNet, Rückmeldung und Verstärker | XpressNet, Funk, Rückmeldung und Verstärker |
Geeignete Decoder können Adresse oder weitere Informationen über das Gleis zurückmelden. Die LZV200 besitzt einen globalen RailCom-Empfänger für ihren Versorgungsbereich.
Ein ABC-fähiger Decoder erkennt den Abschnitt, bremst mit eingestelltem Bremsweg und hält vor dem Signal. Funktionen bleiben nutzbar.
Geeignete Gold-Decoder können mit einem Energiespeicher kurze Kontaktprobleme an verschmutzten Gleisen oder Herzstücken überbrücken.
Das kompakte Modul eignet sich für einen einzelnen Bremsabschnitt und lässt Züge aus der Gegenrichtung ohne Halt passieren.
Das Modul verarbeitet Signalstellungen und ermöglicht komplexere Brems- und Steuerungsaufgaben als ein einfacher BM1-Abschnitt.
Für jeden Block wird ein Modul verwendet. BM3K ergänzt potenzialunabhängige Meldungen in Verbindung mit Kehrschleifen.
Kleine Motoren benötigen wenig Strom und reagieren empfindlich auf eine zu hohe Gleisspannung. Kompakte Decoder und eine niedrige, zur Fahrzeuganleitung passende Einstellung sind entscheidend.
Starter Set oder SET101 mit kleinen DCC-Decodern und kurzen Meldeabschnitten.
Keine unnötig hohe Spannung und keine überdimensionierte Abschaltschwelle verwenden.
In diesen Spurweiten bietet Digital plus besonders viele Möglichkeiten. Mehrzugbetrieb, XpressNet, Weichendecoder, ABC-Bremsstrecken und Computersteuerung lassen sich modular kombinieren.
SET101 oder SET101-R mit LS101, LS150, LR101 und ABC-Modulen.
Soundloks, Innenbeleuchtung und Zubehör bei der Stromplanung berücksichtigen.
Große Motoren, Sound, Beleuchtung und fernbediente Kupplungen benötigen höhere Reserven. Der 5-A-Ausgang der LZV200 und hoch belastbare Rückmelder müssen mit ausreichenden Kabelquerschnitten kombiniert werden.
LZV200, Funkhandregler, LRB08 und klar getrennte Versorgungsbereiche.
Mehrere Einspeisungen und kurze, ausreichend dimensionierte Leitungen vorsehen.
Netzteil, Gleisspannung und maximalen Ausgangsstrom passend zur Spurweite und Verkabelung festlegen.
Beide Ausgänge der LZV200 dürfen nicht unbeabsichtigt elektrisch miteinander verbunden werden.
LH101 über XpressNet anschließen oder LH101-R und LTM101 nach Anleitung miteinander verbinden.
Zuerst eine Lok testen und danach weitere Fahrzeuge, Funktionen und Mehrfachtraktionen anlegen.
Adressen und Gleisabschnitte einzeln prüfen und dauerhaft in einem Anlagenplan dokumentieren.
Bremsweg zunächst mit niedriger Geschwindigkeit einstellen und Blockabschnitte schrittweise in Betrieb nehmen.
Fahrzeuge benötigen einen DCC-fähigen Decoder. Eine reine mfx- oder Motorola-Lok kann nicht automatisch übernommen werden.
Hohe Ströme verlangen ausreichende Kabelquerschnitte, kurze Wege und häufige Einspeisungen.
XpressNet verbindet Bediengeräte. Der R/S-Bus überträgt Rückmeldungen aus den überwachten Anlagenabschnitten.
Automatisches Bremsen funktioniert nur mit Decodern, die das asymmetrische DCC-Bremssignal unterstützen.
Das LAN/USB-Interface stellt die Verbindung bereit. Bedienoberfläche und Funktionsumfang hängen von der eingesetzten Software ab.
LK200, BM3 und BM3K müssen als gemeinsames elektrisches Konzept mit korrekt gesetzten Trennstellen betrachtet werden.
Die Auswahl umfasst 20 zentrale Systemkomponenten. Prüfen Sie bei Sets und Einzelgeräten den benötigten Lieferumfang sowie die Kompatibilität mit Spurweite, Decoderbestand und vorhandener Verkabelung.
Digitalsets, Handregler, Funktechnik und Netzwerkkomponenten für kleine bis anspruchsvolle DCC-Anlagen.
Kompaktes Set für vier Lokomotiven und erste digitale Weichen.
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LZV200 und LH101 als leistungsfähige XpressNet-Systembasis.
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LZV200, Funkhandregler und Empfänger für freie Bewegung.
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Funkhandregler und Empfänger für eine bestehende Lenz-Zentrale.
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Weiterer drahtloser Bedienplatz für einen vorhandenen LTM101.
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Verbindet XpressNet mit PC, Heimnetzwerk und geeigneter Software.
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Zusätzliche XpressNet-Buchsen für Regler entlang der Anlage.
Produkt ansehen →Module für Weichen, Signale, Gleisüberwachung und sichere Umpolung in Zweileiteranlagen.
Digitales Schalten von sechs Weichen, Signalen oder Antrieben.
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Vier Ausgänge und Rückmeldung der Weichen- oder Signalstellung.
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Acht Eingänge für Kontakte und externe Belegtmelder.
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Überwacht zwei Gleisabschnitte und arbeitet mit dem LR101.
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Umpolmodul für Kehrschleifen, Gleisdreiecke und Drehscheiben.
Produkt ansehen →Bremsmodule und Decoder für exaktes Anhalten, Blockbetrieb und zuverlässiges Fahren.
Kompaktes ABC-Modul für Halt und freie Gegenrichtung.
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Erweiterte ABC-Steuerung für Halt, Fahrt und Langsamfahrt.
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Verknüpft Blockabschnitte und steuert passende Lichtsignale.
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Potenzialunabhängige Blockmeldung in Verbindung mit LK200.
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H0-Lokdecoder mit RailCom, ABC, USP und NEM-652-Stecker.
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15-V-Transformator für geeignete Digital- und Zubehörkomponenten.
Produkt ansehen →Zentrale und Rückmeldetechnik für Fahrzeuge mit höherer Stromaufnahme, Sound und fernbedienten Funktionen.
Die LZV200 ist Zentrale und Verstärker. Das SET101 ergänzt den Handregler LH101 sowie weitere zum Set gehörende Komponenten. Die passende Stromversorgung ist anhand des Lieferumfangs zu prüfen.
SET101 verwendet den kabelgebundenen LH101. SET101-R enthält den Funkhandregler LH101-R und den Funkempfänger LTM101 für drahtlose Bewegungsfreiheit.
Lenz Digital plus arbeitet mit DCC. Ein Fahrzeug kann verwendet werden, wenn sein Decoder neben mfx auch DCC unterstützt und entsprechend angesprochen wird.
Das System unterstützt Digitaladressen bis 9.999. Die Zahl der gleichzeitig fahrenden Fahrzeuge wird jedoch durch deren tatsächliche Stromaufnahme begrenzt.
Ja. Über XpressNet können zahlreiche Bediengeräte gleichberechtigt eingesetzt werden. Anschlussbuchsen lassen sich mit LA152-Adaptern entlang der Anlage verteilen.
An einem Funkempfänger können mehrere passende LH101-R betrieben werden. Für große Anlagen sollte zusätzlich die Funkabdeckung am tatsächlichen Aufstellort getestet werden.
Über das LAN/USB-Interface lässt sich das System mit geeigneter Software in ein Netzwerk einbinden. Die konkrete mobile Bedienoberfläche hängt vom verwendeten Programm ab.
Klassische Rückmelder melden den Zustand eines Gleisabschnitts. RailCom ermöglicht geeigneten Decodern zusätzlich, Daten wie eine Fahrzeugadresse über das Gleis zurückzusenden.
Nein. Der Decoder muss ABC ausdrücklich unterstützen. Bei geeigneten Decodern sind konstante Bremswege, Signalhalt und freie Gegenrichtung möglich.
BM1 ist für einfache Bremsabschnitte gedacht, BM2 für signalabhängige Abläufe und BM3 für automatische Blockstrecken. BM3K ergänzt Blockstrecken in Kehrschleifen.
Belegtmelder werden für Schattenbahnhöfe, Blockbetrieb, Zugverfolgung und Computersteuerung benötigt. Jeder überwachte Abschnitt muss elektrisch passend getrennt werden.
Ja. Die LZV200 liefert bis zu 5 Ampere. Für Spur 0 sind außerdem ausreichend starke Leitungen, häufige Einspeisungen und hoch belastbare Rückmelder wichtig.
Weitere Ratgeber führen zu Digitaldecodern, Zentralen, Rückmeldung, Verkabelung, Spurweiten, Gleisplanung und Anlagenbau.