Modellbahn Keks
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Vorbildnahes Mittelleitergleis ohne feste Bettung

Märklin H0 K-Gleis | Flexgleise, Radien & Weichen

Die bebilderte Übersicht des Märklin K-Gleises: kurze und lange Geraden, 900-Millimeter-Flexgleis, feste Bögen, Gegenbögen, Schalt- und Übergangsgleise, normale und schlanke Weichen, Bogenweichen, Dreiwegweiche, elektrischer Weichenantrieb sowie vollständige Anlagen-Gleispakete.

Spur H0 Maßstab 1:87 16,5 mm Spurweite Märklin-Mittelleiter ohne feste Bettung Flexgleis 900 mm

Sortimentsstand:

Freie Gleisbettgestaltung und flexible Streckenführung

Was ist das Märklin H0 K-Gleis?

Das Märklin K-Gleis ist ein H0-Mittelleitergleis ohne fest angespritzte Schotterbettung. Es kombiniert fein gravierte Schwellen, Vollprofilschienen und einen unauffällig zwischen den Schwellen angeordneten Punktkontakt-Mittelleiter.

Das System gehört zur Nenngröße H0 im Maßstab 1:87. Die Spurweite beträgt 16,5 Millimeter. Beide Fahrschienen bilden den gemeinsamen Rückleiter, während der Schleifer des Fahrzeugs den Mittelleiter kontaktiert.

Weil kein fester Bettungskörper vorhanden ist, können Höhe, Breite, Farbe und Alterung des Schotterbetts individuell gestaltet werden. Dadurch eignet sich das K-Gleis besonders für stationäre Anlagen, Module, Bahnhöfe und vorbildnahe Streckenabschnitte.

Das 900 Millimeter lange Flexgleis ermöglicht freie Radien, Übergangsbögen und geschwungene Strecken. Feste Geraden und Bögen erleichtern dagegen präzise Bahnhofsanlagen, Schattenbahnhöfe und definierte Parallelstrecken.

Normale und schlanke Weichen, Bogenweichen und eine symmetrische Dreiwegweiche erlauben unterschiedliche Fahrwege. Der elektrische Weichenantrieb kann seitlich oder mit dem Unterflur-Zurüstsatz weitgehend unsichtbar montiert werden.

Flexgleis für freie Radien

Das lange Gleis kann für individuelle Kurven, Übergangsbögen und Sonderlängen zugeschnitten werden.

Individuelle Gleisbettung

Schalldämmung, Schotterfarbe, Randwege, Entwässerung und Alterung lassen sich passend zum dargestellten Vorbild gestalten.

Verdeckte Weichenantriebe

Mit einem Unterflur-Zurüstsatz können passende elektrische Antriebe unter der Anlagenplatte montiert werden.

Feste Radien, Teilbögen und schlanke Weichengeometrie

Märklin K-Gleis Radien und Bogenwinkel vergleichen

Das K-Gleis kombiniert einen kompakten Industriebogen mit mehreren größeren Radiusfamilien. Zwölf Bögen mit 30 Grad, 24 Bögen mit 15 Grad oder 48 Bögen mit 7,5 Grad ergeben jeweils einen vollständigen Kreis.

Geometrie Radius Artikel Winkel Typischer Einsatz
Industriebogen 295,4 mm 2210 45° Sehr kompakte Gleisführung; nicht für alle langen Fahrzeuge geeignet
Radiusfamilie 222x 360 mm 2221, 2223, 2224 30°, 15° und 7,5° Kompakter Innenkreis und kleinere H0-Anlagen
Radiusfamilie 223x 424,6 mm 2231, 2232, 2233, 2234 30°, 22,5°, 15° und 7,5° Außenkreis und normale Weichengeometrie
Großkreis 2241 553,9 mm 2241 30° Größere sichtbare Strecken; nicht mehr regulär im Shop geführt
Großkreis 2251 618,5 mm 2251 30° Großzügige sichtbare Strecke und lange Fahrzeuge
Schlanke Weiche 902,4 mm 22715, 22716 14° 26′ Vorbildnahe Bahnhofseinfahrt und Hauptstrecke
Flexgleis Individuell 2205 Frei planbar Übergangsbögen und frei geschwungene Strecken

Fahrzeugradius beachten

Der 295,4-Millimeter-Industriebogen ist besonders kompakt. Lange Wagen, Triebzüge und große Lokomotiven benötigen häufig größere Radien.

Flexgleis sauber zuschneiden

Schienen und Mittelleiter werden sauber abgelängt. An Schnittstellen sorgen die Verbindungs- und Kontaktlaschen 7595 für die passende Verbindung.

Systemübergänge verwenden

Artikel 2291 verbindet K- und M-Gleis. Der Übergang zwischen K- und C-Gleis erfolgt über das C-Gleis-Übergangsstück 24922.

Artikelnummern, Produktbilder und direkte Verlinkung

Märklin H0 K-Gleise nach Warengruppen

Jede Position erhält eine eigene Produktkarte mit Artikelnummer, genauer Bezeichnung, fest zugeordnetem Hauptbild und direkter Shopverlinkung. Über die Suche lassen sich beispielsweise „2205“, „Flexgleis“, „424,6“, „Schaltgleis“, „schlanke Weiche“, „75491“ oder „Andreastal“ aufrufen.

Nicht mehr regulär geführte Artikel wie das Bogengleis 2241 und der Kontaktgleis-Satz 2295 werden nicht als aktuelle Produktkarte angezeigt. Das Anschlussgleis 2292 besitzt einen Entstörkondensator und ist laut Hersteller nicht für Digital- und Delta-Betrieb vorgesehen.
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Vom Gleisplan zur individuell eingeschotterten Anlage

Märklin K-Gleis richtig planen und verlegen

Die Stärken des K-Gleises kommen besonders zur Geltung, wenn Flexgleise, Unterbau, Einspeisungen, Weichenantriebe und die spätere Einschotterung gemeinsam geplant werden.

Sichtbare Hauptstrecken

Flexgleise, Übergangsbögen und schlanke Weichen ermöglichen fließende und vorbildnahe Streckenverläufe.

Bahnhöfe und Weichenstraßen

Kurze Geraden, normale Weichen, Bogenweichen und schlanke Weichen ermöglichen kompakte oder großzügige Bahnhofsanlagen.

Schattenbahnhof und verdeckte Bereiche

Feste Geometriestücke erleichtern einen betriebssicheren Aufbau. Weichen und Gleisverbindungen müssen erreichbar bleiben.

Schritt 1

Fahrzeuge und Radien abstimmen

Prüfen Sie den Mindestradius der längsten Lokomotiven, Wagen und Triebzüge.

Schritt 2

Unterbau und Gleisachse vorbereiten

Trasse und Schalldämmung müssen eben sein. Flexgleise dürfen nicht unter Spannung fixiert werden.

Schritt 3

Elektrik und Antriebe einplanen

Einspeisungen, Mittelleitertrennungen, Rückmeldeabschnitte und Unterflurantriebe werden vor dem Einschottern vorbereitet.

Schritt 4

Probefahren und danach einschottern

Testen Sie alle Fahrwege mit unterschiedlichen Fahrzeugen, bevor die Gleise dauerhaft gestaltet werden.

Typische Fehler beim K-Gleis vermeiden

  • Flexgleise unter Spannung in enge Bögen zwingen
  • Schienen und Mittelleiter unsauber oder zu kurz trennen
  • Den Industriebogen ohne Fahrzeugprüfung einsetzen
  • Zu wenige Einspeisungen für lange Strecken vorsehen
  • Schotterkleber in Weichenzungen oder Antriebe laufen lassen
  • Unterflurantriebe ohne Wartungszugang einbauen
Hinweis zum Flexgleis und Unterflurantrieb

Das Flexgleis 2205 wird mit geeignetem Werkzeug sauber gekürzt und mit den Kontaktlaschen 7595 verbunden. Der Antrieb 75491 kann zusammen mit dem Unterflur-Zurüstsatz 7548 unter einer 8 bis 25 Millimeter starken Anlagenplatte montiert werden.

Antworten zu Flexgleis, Geometrie und Weichen

Häufige Fragen zum Märklin H0 K-Gleis

Die folgenden Antworten helfen bei Bettung, Mittelleiter, Flexgleis, Radien, Übergängen, Weichenantrieben und digitalem Betrieb.

Was bedeutet Märklin K-Gleis?

Das K-Gleis ist ein H0-Mittelleitergleis mit Vollprofilschienen und fein gravierten Schwellen ohne fest integrierte Schotterbettung.

Welche Spurweite besitzt das K-Gleis?

Die Modellspurweite beträgt 16,5 Millimeter. Die Nenngröße H0 entspricht dem Maßstab 1:87.

Ist das Märklin K-Gleis für Digitalbetrieb geeignet?

Ja. Das Gleis kann analog oder mit Märklin Digital betrieben werden. Die Einspeisung muss zum verwendeten Steuerungssystem passen.

Hat das K-Gleis eine integrierte Bettung?

Nein. Schalldämmung, Schotterbett und Randgestaltung werden beim Anlagenbau separat aufgebaut.

Wie lang ist das Märklin Flexgleis 2205?

Das Flexgleis ist 900 Millimeter lang und kann für freie Radien, Übergangsbögen und Sonderlängen verwendet werden.

Wie wird das Flexgleis zugeschnitten?

Schienenprofile und Mittelleiter werden mit geeignetem Werkzeug sauber gekürzt. An der Schnittstelle werden passende Kontakt- und Verbindungslaschen eingesetzt.

Welche festen Radien gibt es?

Die Systemgeometrie umfasst 295,4, 360, 424,6, 553,9 und 618,5 Millimeter. Schlanke Weichen besitzen 902,4 Millimeter Radius.

Ist der Industriebogen 2210 für alle Fahrzeuge geeignet?

Nein. Der Radius von 295,4 Millimetern ist sehr kompakt. Der Mindestradius des jeweiligen Fahrzeugs muss vorher geprüft werden.

Welche Länge hat die Standardgerade 2200?

Artikel 2200 ist 180 Millimeter lang. Kürzere und längere Geraden ergänzen die Geometrie.

Wie wird K-Gleis mit M-Gleis verbunden?

Das Übergangsgleis 2291 ist für den Anschluss des K-Gleises an das ältere Märklin-M-Gleis vorgesehen.

Wie wird K-Gleis mit C-Gleis verbunden?

Der Übergang erfolgt mit dem C-Gleis-Artikel 24922, der den geometrischen und elektrischen Anschluss zum K-Gleis herstellt.

Ist das Anschlussgleis 2292 digital geeignet?

Das Gleis besitzt einen eingebauten Funkentstörkondensator und ist laut Hersteller nicht für Digital- und Delta-Betrieb vorgesehen.

Wofür dient das Schaltgleis 2299?

Der Fahrzeugschleifer erzeugt einen Momentkontakt, der beispielsweise Signale, Weichen oder andere elektrische Funktionen auslösen kann.

Welche Weichen sind besonders vorbildnah?

Die schlanken Weichen 22715 und 22716 besitzen einen Radius von 902,4 Millimetern und einen Abzweigwinkel von 14 Grad 26 Minuten.

Können Handweichen elektrisch nachgerüstet werden?

Passende K-Gleis-Weichen können mit dem elektrischen Weichenantrieb 75491 ergänzt werden.

Kann der Weichenantrieb verdeckt eingebaut werden?

Ja. Mit dem Unterflur-Zurüstsatz 7548 kann der Antrieb unter der Anlagenplatte montiert werden.

Vom Flexgleis zur vorbildnah eingeschotterten H0-Anlage

Planen Sie Radien, Weichen, Unterbau, Einspeisungen und Wartungszugänge gemeinsam, bevor das K-Gleis endgültig befestigt und eingeschottert wird.

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