Buchsenform
Zwei parallele Kontaktreihen
Die Fahrzeugplatine besitzt eine schmale zweireihige Buchsenleiste mit acht vorgesehenen Positionen je Reihe.
PluX16 gehört zur PluX-Familie der NEM 658. Die Fahrzeugplatine trägt eine zweireihige Buchsenleiste, während sich die Stifte auf der Unterseite des Decoders befinden. Das Rastermaß beträgt 1,27 Millimeter.
Die Bezeichnung PluX16 beschreibt 16 vorgesehene Positionen. Die Nummerierung reicht von Pin 3 bis Pin 18. Pin 11 wird ausgelassen und die entsprechende Buchse blockiert. Diese Indexposition soll verhindern, dass der Decoder verdreht oder versetzt eingesteckt wird.
Über PluX16 werden Gleisspannung, Motoranschlüsse, Front- und Rücklicht, zwei verstärkte Zusatzfunktionen, zwei Logikpegelanschlüsse, Lautsprecher, Decoderplus, Decoderminus und ein Anschluss für einen Speicherkondensator geführt.
Die Schnittstelle legt nicht das Digitalprotokoll fest. Ein PluX16-Decoder kann reines DCC oder mehrere Formate wie DCC, Motorola, Selectrix und mfx-kompatible Anmeldung unterstützen. Protokoll, Motorstrom und Decodermaße bleiben eigene Auswahlkriterien.
Die Fahrzeugplatine besitzt eine schmale zweireihige Buchsenleiste mit acht vorgesehenen Positionen je Reihe.
Die fehlende Stiftposition bildet die mechanische Kodierung und kennzeichnet die richtige Einbaulage.
Im Gegensatz zu 21MTC trägt der PluX-Decoder selbst die Stiftleiste.
Bei analogen Fahrzeugen verbindet ein Brückenstecker Gleis, Motor und Beleuchtung.
Fahrzeuge mit werkseitiger Schnittstelle sollten als PluX16 oder PluX16-S gekennzeichnet sein.
Auch Länge, Breite, Höhe und freie Bauteile über der Lokplatine müssen zum Decoder passen.
Die PluX-Familie verwendet eine gemeinsame Nummerierung. PluX22 umfasst die Positionen 1 bis 22, während PluX16 den mittleren Bereich von 3 bis 18 nutzt. Dadurch können Fahrzeugplatinen und Decoder innerhalb der Familie teilweise mechanisch aufeinander abgestimmt werden.
Pin 11 ist keine elektrische Verbindung. Der fehlende Stift und die blockierte Buchse bilden den Verpolschutz. Ein Decoder darf dennoch niemals mit Kraft in die Schnittstelle gedrückt werden.
| Pin | Bezeichnung | Funktion | Ausgangsart | Prüfhinweis |
|---|---|---|---|---|
| 3 | GPIO_A / AUX8 | Zugbus-Takt oder Logikfunktion | Logikpegel | Nicht direkt mit starken Verbrauchern belasten |
| 4 | GPIO_B / AUX9 | Zugbus-Daten oder Logikfunktion | Logikpegel | Geeignet für Steuersignale und Busfunktionen |
| 5 | GND | Decoderminus nach Gleichrichter | Versorgung | Für Pufferung und Elektronik relevant |
| 6 | Cap+ | Plusanschluss für Speicherkondensator | Versorgung | Nur nach Decoderanleitung verwenden |
| 7 | F0 vorwärts | Vorderes Spitzensignal | Verstärkt | Ausgangsstrom des Decoders beachten |
| 8 | Motor plus | Erster Motoranschluss | Motorendstufe | Motorstrom unter Last messen |
| 9 | U+ | Decoderplus nach Gleichrichter | Versorgung | Nicht mit separat erzeugtem Fahrzeugplus verbinden |
| 10 | Motor minus | Zweiter Motoranschluss | Motorendstufe | Motor muss von der Stromabnahme getrennt sein |
| 11 | Index | Mechanische Kodierung | Keine Verbindung | Position bleibt blockiert |
| 12 | Stromabnahme rechts | Rechter Gleisanschluss | Gleissignal | Im Analogbetrieb mit Motor plus verbunden |
| 13 | F0 rückwärts | Hinteres Spitzensignal | Verstärkt | Richtungsabhängige Zuordnung prüfen |
| 14 | Stromabnahme links | Linker Gleisanschluss | Gleissignal | Im Analogbetrieb mit Motor minus verbunden |
| 15 | Lautsprecher A | Erster Lautsprecheranschluss | Audio | Impedanz des Sounddecoders beachten |
| 16 | AUX1 | Erste Zusatzfunktion | Verstärkt | Oft für getrenntes Schlusslicht verwendet |
| 17 | Lautsprecher B | Zweiter Lautsprecheranschluss | Audio | Nicht mit Fahrzeugmasse verbinden |
| 18 | AUX2 | Zweite Zusatzfunktion | Verstärkt | Funktionsbelegung der Lokplatine prüfen |
| Ausführung | Positionen | Norm-Einbauraum | Typische Nutzung | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| PluX12 | 12 | 20 × 11 × 4,2 mm | Kompakte Lokdecoder | Für Neuentwicklungen nicht mehr empfohlen |
| PluX16 | 16 | 20 × 11 × 4,2 mm | Lok-, Funktions- und kompakte Sounddecoder | Lautsprecher, Pufferung und Logikanschlüsse vorhanden |
| PluX16-S | 16 | 28/30 × 16 × 6 mm | Größere Sounddecoder | Für neue Anwendungen nicht mehr empfohlen |
| PluX22 | 22 | 30/35 × 16 × 6 mm | Funktionsreiche H0-Lokomotiven | Weitere verstärkte Ausgänge verfügbar |
| 21MTC | 22 mit 21 Kontakten | Eigene Normmaße | H0-Lok-, Sound- und Funktionsdecoder | Stifte sitzen auf der Fahrzeugplatine |
Messen Sie die Stromaufnahme unter Last. Kleine N-Decoder eignen sich nicht automatisch für ältere H0-Motoren.
Die Normgröße ist ein Maximalwert. Gehäusestützen und Schwungmasse können den tatsächlich nutzbaren Raum verkleinern.
AUX1 und AUX2 sind verstärkt. GPIO-Anschlüsse liefern nur Logikpegel und benötigen häufig eine Fahrzeugschaltung.
Prüfen Sie Lautsprecherimpedanz, Schallkapsel, Soundprojekt und freien Einbauraum.
DCC, Motorola, Selectrix und mfx-kompatible Anmeldung sind Decodermerkmale und keine Eigenschaften der Schnittstelle.
Bei fertigen Soundlösungen müssen Baureihe, Produktionsserie, Fahrzeugplatine und Lautsprecheraufnahme übereinstimmen.
Die Schnittstelle ist wegen ihrer Baugröße selten. Litzen- oder Spezialdecoder sind meist platzsparender.
Decoderhöhe und Motorstrom.
Neue größere N-Lokomotiven können PluX16 besitzen. Micro- und Nano-Decoder sind besonders geeignet.
Freier Raum über der Lokplatine.
PluX16 ist bei modernen Diesel- und Elektroloks weit verbreitet und bietet ausreichend Kontakte für Sound und Licht.
PluX16 oder PluX22 eindeutig unterscheiden.
Kompakte H0-Loks, Rangierloks und Triebwagen nutzen PluX16, während größere Modelle häufig PluX22 besitzen.
Motorleistung und Funktionsumfang.
PluX16 ist möglich, aber selten. Die Motorleistung kann über der Belastbarkeit eines Microdecoders liegen.
Anfahrstrom und Wärmeabfuhr.
Für Großbahnen sind leistungsfähige Decoder mit Kabeln, Schraubklemmen oder PluG meist geeigneter.
Mehrere Motoren und Zusatzverbraucher.
Motor, Getriebe, Stromabnahme und Beleuchtung müssen zuverlässig funktionieren.
Schrauben, Rastnasen und Kabel nach Fahrzeuganleitung lösen.
Buchse, Indexposition, Brückenstecker und Einbauraum fotografieren.
Gerade und ohne Verkanten aus der Buchsenleiste ziehen.
Indexposition kontrollieren und den Decoder gleichmäßig einstecken.
Adresse auslesen und Motor, Licht sowie Zusatzfunktionen einzeln testen.
Die Soundausführung kann einen deutlich größeren Einbauraum benötigen.
Verbogene Pins können Buchse, Decoder und Fahrzeugplatine beschädigen.
GPIO-Anschlüsse sind keine normalen verstärkten Lichtausgänge.
Freie Bohrungen und genügend Platz sind nicht bei jeder Fahrzeugplatine vorhanden.
Besonders ältere H0-Motoren können einen Microdecoder überlasten.
Platine, Produktionsserie und Lautsprecher können sich trotz gleicher Lokbezeichnung unterscheiden.
Die Auswahl enthält kompakte Lokdecoder, universelle Leerdecoder und modellspezifisch bespielte Sounddecoder. Prüfen Sie vor der Bestellung immer Fahrzeugserie, Einbaumaße und Funktionsbelegung.
Micro- und Nanoausführungen für kleine Lokomotiven und TT-Soundprojekte.
Kompakter Lokdecoder für kleine Fahrzeuge.
Produkt ansehen →
DCC-Ausführung mit kompakten Abmessungen.
Produkt ansehen →
Leerdecoder mit kompaktem Lautsprecher.
Produkt ansehen →
Modellsound mit passendem Lautsprecher.
Produkt ansehen →
Rangierlok-Sound mit Lautsprecher.
Produkt ansehen →PluX16-Lokdecoder mit unterschiedlichen Protokollen, Motorleistungen und Funktionsmöglichkeiten.
Moderne Motorregelung und umfangreiches Mapping.
Produkt ansehen →
Updatefähiger Lokdecoder mit Rückmeldung.
Produkt ansehen →
Kompakter Decoder mit erweitertem Mapping.
Produkt ansehen →
Lokdecoder mit SUSI und sechs Ausgängen.
Produkt ansehen →Leerdecoder und allgemeine Soundlösungen für eigene Projekte und unterschiedliche Lokomotiven.
Multiprotokoll-Sounddecoder mit Lautsprecher.
Produkt ansehen →
Leistungsfähiger H0-Sounddecoder.
Produkt ansehen →
Updatefähige Soundlösung mit Rückmeldung.
Produkt ansehen →
Unbespielte Multiprotokoll-Soundausführung.
Produkt ansehen →Vorbereitete Klangprojekte für bestimmte Baureihen. Einige Varianten kombinieren PluX16 beziehungsweise PluX16-S mit einem zusätzlichen achtpoligen Anschluss.
Soundprojekt für die DR-Großdiesellok.
Produkt ansehen →
Dieselloksound mit passendem Lautsprecher.
Produkt ansehen →
Modellspezifische PluX16S- und Achtpollösung.
Produkt ansehen →
Vorbereitetes Soundprojekt für die BR 118.
Produkt ansehen →
Soundlösung für geeignete TRAXX-Modelle.
Produkt ansehen →
Dieselloksound für geeignete G-1700-Modelle.
Produkt ansehen →
Triebwagensound für geeignete Desiro-Modelle.
Produkt ansehen →
Dieseltriebfahrzeug-Sound mit Lautsprecher.
Produkt ansehen →PluX16 ist eine zweireihige Decoder-Schnittstelle nach NEM 658. Sie überträgt Motor-, Gleis-, Licht-, Sound- und Zusatzfunktionsanschlüsse.
Die Ausführung umfasst 16 Positionen von Pin 3 bis Pin 18. Pin 11 fehlt als mechanische Indexposition und ist nicht elektrisch belegt.
Die blockierte Indexposition soll das verhindern. Der Decoder darf dennoch nur spannungsfrei, gerade und ohne Kraft eingesetzt werden.
PluX16-S ist für einen größeren Sounddecoder-Einbauraum vorgesehen. Für neue Anwendungen wird diese Variante in der aktuellen Norm nicht mehr empfohlen.
Das kann bei normgerechter Anordnung möglich sein. Die Funktionen der zusätzlichen PluX16-Positionen stehen dann jedoch nicht zur Verfügung.
Nur wenn freie Buchsenpositionen, mechanischer Platz und Fahrzeugplatine dies zulassen. Nicht alle Decoderfunktionen können genutzt werden.
Ja. Die Schnittstelle enthält zwei Lautsprecherkontakte. Zusätzlich müssen Soundprojekt, Lautsprecherimpedanz und Einbauraum passen.
Front- und Rücklicht sowie AUX1 und AUX2 sind als verstärkte Ausgänge vorgesehen. Weitere Anschlüsse können Logikpegel liefern.
PluX16 führt Decoderplus, Decoderminus und Cap+. Die konkrete Pufferschaltung muss der Anleitung des Decoders entsprechen.
Nein. Bei PluX sitzen die Stifte am Decoder, bei 21MTC normalerweise auf der Fahrzeugplatine.
Die Schnittstelle kommt besonders bei N, TT, H0e und kompakten H0-Lokomotiven vor. Die Spurweite allein ist jedoch kein sicherer Nachweis.
Bei verbogenen Kontakten, unbekannter Platinenbelegung, hohem Motorstrom, wertvollen Modellen oder aufwendigen Soundumbauten ist ein Fachbetrieb empfehlenswert.
Berücksichtigt wurden Kontaktbelegung, Indexposition, Maße und Einbauhinweise der NEM 658, Ausgabe 2025.
Inhaltlicher Stand: 17. Juli 2026. Vor dem Einbau sind die aktuellen Fahrzeug- und Decoderanleitungen maßgeblich.
Die Ratgeber-Hauptseite führt zu Lokdecodern, Sounddecodern, Digitalzentralen, Protokollen, Digitalisierung und Anlagenplanung.