Bedienung
Handregler an mehreren Stellen anschließen
Anschlussfelder werden entlang der Anlage verteilt. Ein Regler kann eingesteckt, abgezogen und an anderer Stelle weiterverwendet werden.
Digitrax gehört zu den bekanntesten nordamerikanischen DCC-Systemen. Dieser Ratgeber erklärt Zephyr Express, DCS240+, LocoNet, Funk, WLAN, Rückmeldung und Transponding und vergleicht die Technik mit NCE, TCS, MRC, DCC-EX und europäischen Systemen.
Digitrax ist ein modular aufgebautes Steuerungssystem für DCC-Modellbahnen. Eine Zentrale erzeugt die Fahr- und Schaltbefehle, ein Booster versorgt das Gleis und Handregler übernehmen die Bedienung. Rückmelder, Weichendecoder, Funkempfänger, Computerinterfaces und Strommanagement können später ergänzt werden.
Für kompakte Anlagen ist der DCS52 Zephyr Express vorgesehen. Das Tischgerät kombiniert Zentrale, 3-A-Booster, Fahrregler, Programmiergerät und USB-Interface. Es verwaltet bis zu 20 gleichzeitig aktive Lokadressen und Regler und besitzt zwei sogenannte Jump Ports für zusätzliche Gleichstromfahrgeräte.
Große Anlagen verwenden DCS210+ oder DCS240+. Der DCS240+ besitzt einen umschaltbaren 5-/8-A-Booster, drei LocoNet-Buchsen, USB, einen getrennten Programmierausgang und eine deutlich größere Lok- und Reglerkapazität. Die eigentliche Bedienung erfolgt über kabelgebundene oder drahtlose Handregler.
Digitrax sendet DCC an das Gleis. Deshalb können DCC-Decoder vieler Hersteller verwendet werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass auch Handregler und Anlagenmodule beliebig austauschbar sind. Diese kommunizieren über LocoNet und müssen von der jeweiligen Zentrale beziehungsweise dem verwendeten Adapter unterstützt werden.
In Europa ist zusätzlich auf Stromversorgung, Gleisspannung, Netzstecker und Funkzulassung zu achten. Für Duplex-Funk werden spezielle CE-Varianten angeboten. Amerikanische Funkgeräte sollten nicht allein aufgrund mechanisch passender Anschlüsse übernommen werden.
Anschlussfelder werden entlang der Anlage verteilt. Ein Regler kann eingesteckt, abgezogen und an anderer Stelle weiterverwendet werden.
DT602DE und UT6DE kommunizieren über einen passenden europäischen Funktransceiver in beide Richtungen.
LNWI verbindet kompatible Apps mit LocoNet. Die Bedienoberfläche stammt von der jeweiligen Android- oder Apple-Anwendung.
BXP88 und weitere Detektoren übertragen Gleisbelegung, Transponding und Stromzustände über das Netzwerk.
Stationäre Decoder wie DS74 sitzen nahe an den Antrieben und verringern lange Leitungswege zum Stellpult.
DCS52, DCS240+ oder PR4 stellen USB-Verbindungen für Decoderprogrammierung, Stellwerke und Automatik bereit.
| System | Einstieg | Systembus | Mobile Bedienung | Besondere Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Digitrax | DCS52 Zephyr Express | LocoNet | Kabel, Duplex-Funk, Infrarot und LNWI | Sehr modular und für viele Bediener ausbaubar |
| NCE | Power Cab | Cab Bus | Handregler und systemeigene Funklösungen | Zentrale Bedienlogik direkt im Handregler |
| TCS | LT-50 oder CS-105 | LCC | Kabel- und Funkregler je nach Ausstattung | RailCom und moderne Netzwerkarchitektur |
| MRC | Prodigy Express 2 | Prodigy Cab Bus | Kabel, Funk oder WLAN-Modul | Übersichtliche Handreglerbedienung |
| DCC-EX | EX-CommandStation | Hardware- und projektabhängig | USB, WLAN, WebThrottle oder Apps | Offene Software und hohe Anpassbarkeit |
| Europäische Alternativen | Intellibox, ECoS, Lenz, PIKO oder ZIMO | LocoNet, ECoSlink, XpressNet oder Herstellerbus | WLAN, Funk oder Kabel | Leichte Beschaffung und europäischer Support |
Die Regler senden und empfangen Daten. Lokomotiven können ausgewählt und bedient werden, ohne den Regler vorher einzustecken.
Der CE-Transceiver wird an LocoNet angeschlossen und verbessert Reichweite sowie Mehrwegeempfang in großen Anlagenräumen.
Ein LNWI unterstützt bis zu vier Mobilgeräte gleichzeitig. Größere Anlagen können mehrere Interfaces einsetzen.
Kabelregler benötigen kein Funknetz und eignen sich besonders für feste Bedienplätze und störungsarmen Ausstellungsbetrieb.
IR-Regler benötigen geeignete Empfänger und eine weitgehend freie Sichtverbindung. Duplex-Funk ist meist flexibler.
Bei Ausstellungen sollten WLAN-Zugang, Gerätenamen und erlaubte Apps vor Betriebsbeginn eindeutig festgelegt werden.
Der DCS52 ist durch seine moderate Ausgangsleistung vor allem für N und H0 ausgelegt. Bei Spur Z sind eine niedrigere Gleisspannung oder ein geeigneter Spannungsreduzierer erforderlich.
DCS52 oder europäische DCC-Zentrale mit anpassbarer Spannung.
Hier bietet Digitrax die größte Auswahl. Zephyr Express reicht für viele Heimanlagen, während DCS240+, Rückmeldung und Funkregler einen umfangreichen Mehrspielerbetrieb ermöglichen.
DCS52, DCS240+, LocoNet-Handregler und BXP88.
Große Motoren, Sound, Rauch und Beleuchtung verlangen höhere Stromreserven. 8-A-Systeme benötigen starke Leitungen, Kurzschlussschutz und getrennte Versorgungsbezirke.
DCS240+ oder leistungsstarke europäische Großbahnzentrale.
Prüfen, ob alle Fahrzeuge DCC beherrschen und welche Funktionen benötigt werden.
Motoren, Sound, Beleuchtung und Zubehör nicht nur nach Fahrzeugzahl schätzen.
Tischgerät, Kabelhandregler, Funk und Smartphone gezielt kombinieren.
LocoNet, XpressNet, LCC oder Herstellerbus bestimmen spätere Erweiterungen.
Trennstellen vor dem Einschottern und endgültigen Gleisbau festlegen.
Netzteil, Funkzulassung, Gewährleistung und Reparaturweg berücksichtigen.
Lokdecoder sind austauschbarer als Regler, Funkgeräte und Systemmodule.
Für den europäischen Markt sind die vorgesehenen CE-Varianten auszuwählen.
Die Zentrale benötigt einen passenden LocoNet-Regler oder eine andere Bedienlösung.
Strombezirke und Schutzschaltungen sind sicherer als ein einzelner großer Bereich.
Reichweite und Gerätezahl müssen zum Anlagenraum und Bedienkonzept passen.
Netzteil, Ersatzteile, Rücksendung und Firmwarepflege gehören zur Kaufentscheidung.
Die Auswahl enthält aktuelle Digitrax-Systemkomponenten sowie LocoNet-kompatible und europäische Alternativen. Digitrax-Links führen zur Herstellerinformation, Shopprodukte direkt zum Modellbahnshop.
Aktuelle Komponenten für ein vollständiges LocoNet-System.
All-in-one-Zentrale mit Regler, USB und LocoNet.
Herstellerseite →
Leistungsfähige Zentrale mit USB und drei LocoNet-Ports.
Herstellerseite →
Zwei Fahrregler, Farbdisplay und 29 Funktionen.
Herstellerseite →
Duplex-Funktransceiver für kompatible LocoNet-Regler.
Herstellerseite →
Bindet kompatible Android- und Apple-Apps ein.
Herstellerseite →
USB-LocoNet-Interface und eigenständiger Decoderprogrammer.
Herstellerseite →
Acht überwachte Abschnitte mit Transponding.
Herstellerseite →
Vier Ausgänge für Spulen- oder Motorantriebe.
Herstellerseite →Europäische Bedien-, Netzwerk-, Booster- und Rückmeldelösungen.
Multiprotokollzentrale mit Touchdisplay und zwei Reglern.
Produkt ansehen →
Zwei Regler und Stellpult für eine vorhandene Zentrale.
Produkt ansehen →
Mobiler Regler für unterstützte Netzwerkprotokolle.
Produkt ansehen →
Verbindet LocoNet mit Smartphone und Computer.
Produkt ansehen →
Optisch getrennter Booster für zusätzliche Strombereiche.
Produkt ansehen →
Überwacht acht Gleisabschnitte über Stromfühler.
Produkt ansehen →
Zwanzig Ausgänge für Weichen, Signale und Beleuchtung.
Produkt ansehen →
Bindet unterstützte Digitrax- und Uhlenbrock-Geräte an ECoS an.
Produkt ansehen →Gut verfügbare Zentralen für unterschiedliche Spurweiten und Bedienkonzepte.
Handregler und kompakte DCC-Zentrale als Basis-Set.
Produkt ansehen →
Multiprotokollbetrieb mit zwei Reglern und Gleisbild.
Produkt ansehen →
5-A-Zentrale und Handregler mit XpressNet.
Produkt ansehen →
LZV200 mit Funkhandregler und Empfänger.
Produkt ansehen →
Zwei einstellbare Gleisausgänge für große Anlagen.
Produkt ansehen →
Ein starker Gleisausgang mit CAN, LAN und Funk.
Produkt ansehen →
Touchscreen-Regler für MX10 und MX10EC.
Produkt ansehen →
Leistungsstarke DCC-Steuerung für große Fahrzeuge.
Produkt ansehen →Grundsätzlich können normgerechte DCC-Decoder verschiedener Hersteller verwendet werden. Sonderfunktionen, RailCom, Transponding und Programmierverfahren können sich unterscheiden.
DCC überträgt Fahr- und Schaltbefehle über das Gleis. LocoNet verbindet die stationären Systemgeräte und Bediengeräte untereinander.
Ja. Er kombiniert Zentrale, Fahrregler, Booster und USB in einem Gerät. Durch LocoNet kann die Anlage später erweitert werden.
Ja. Der DCS240+ besitzt keinen eingebauten Fahrregler. Benötigt werden ein LocoNet-Handregler, eine App- oder Computerlösung.
Das LNWI verbindet kompatible Mobilgeräte und Apps mit LocoNet. Pro Interface können bis zu vier Geräte gleichzeitig eingesetzt werden.
Für Europa sind die CE-Ausführungen DT602DE, UT6DE und UR93E vorgesehen. Die regional zugelassene Variante ist entscheidend.
Einige LocoNet-Regler können grundsätzlich zusammenarbeiten. Der konkrete Funktionsumfang hängt von Zentrale, Reglergeneration und unterstützten LocoNet-Befehlen ab.
Der ESU L.Net Converter bindet unterstützte LocoNet-Handregler und Module ein. Nicht jede Spezialfunktion wird zwingend übertragen.
Digitrax setzt stark auf ein weit verzweigtes LocoNet. NCE konzentriert viele Bedienfunktionen im Handregler und verwendet einen eigenen Cab Bus.
DCC-EX passt zu Anwendern, die offene Software, flexible Hardware und eine individuell anpassbare Computer- oder WLAN-Steuerung wünschen.
Ausgerüstete Fahrzeuge senden eine Kennung zurück. Geeignete Detektoren können dadurch nicht nur eine Belegung, sondern auch bestimmte Fahrzeuge erkennen.
Für große Fahrzeuge werden ausreichende Leistung, anpassbare Gleisspannung, starke Leitungen und getrennte Strombezirke benötigt. DCS240+, ZIMO MX10 oder Massoth DiMAX sind mögliche Konzepte.
Weitere Ratgeber führen zu Zentralen, Decodern, Rückmeldung, Boostern, WLAN, Verkabelung, Spurweiten und Anlagenbau.