Bedienart 1
Hersteller-App
Eine speziell entwickelte App bietet Lokbibliothek, Funktionssymbole, Stellwerk und teilweise Führerstände. Das bekannteste Beispiel ist die Z21 App für Android- und iOS-Geräte.
Die Digitalzentrale erzeugt weiterhin alle Fahr- und Schaltbefehle. Das Smartphone ersetzt lediglich einen Teil der Bedienoberfläche. Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Licht, Sound und weitere Lokfunktionen werden auf dem Display ausgewählt. Je nach System lassen sich außerdem Weichen, Signale, Fahrstraßen und Gleisbildstellwerke bedienen.
Smartphone und Digitalzentrale kommunizieren über ein lokales Netzwerk. Einige Zentralen besitzen einen eingebauten WLAN Access Point. Andere werden per Netzwerkkabel mit einem Router verbunden. Ein Internetanschluss ist für den laufenden Fahrbetrieb meist nicht erforderlich. Er kann jedoch für die Installation einer App, Freischaltungen, Updates oder den Download neuer Inhalte benötigt werden.
Die Steuerung ist grundsätzlich unabhängig von der Spurweite. Entscheidend bleiben das Digitalprotokoll der Lokdecoder, die Gleisspannung und die verfügbare Leistung. DCC ist bei Zweileiter- und vielen Großbahnanlagen weit verbreitet. Märklin-Fahrzeuge verwenden häufig mfx, mfx+ oder Motorola. Eine passende Zentrale muss mindestens das Protokoll der vorhandenen Fahrzeuge senden.
Ein Smartphone muss einen klassischen Handregler nicht vollständig ersetzen. Viele Modellbahner nutzen das Telefon für Gleisbild, Weichen und Lokauswahl, während Geschwindigkeit und Fahrtrichtung über einen Drehregler bedient werden. Gute Systeme ermöglichen deshalb den parallelen Einsatz mehrerer Bediengeräte.
Eine speziell entwickelte App bietet Lokbibliothek, Funktionssymbole, Stellwerk und teilweise Führerstände. Das bekannteste Beispiel ist die Z21 App für Android- und iOS-Geräte.
Das Smartphone öffnet die Benutzeroberfläche über eine lokale Netzwerkadresse. Eine separate App ist nicht notwendig. Dadurch bleibt die Bedienung weitgehend unabhängig vom Betriebssystem.
Zentralen mit Z21-, WiThrottle- oder LocoNet-over-TCP-Unterstützung können mit verschiedenen Apps, WLAN-Handreglern oder Computerprogrammen verbunden werden.
| System | Mobile Bedienung | Protokolle | Netzwerk | Besonders geeignet |
|---|---|---|---|---|
| Roco Z21 | Z21 App, WLANMAUS und weitere Regler | DCC und Motorola | LAN, WLAN-Router und mehrere Systembusse | App-Bedienung, Stellwerk und Automatisierung |
| YaMoRC YD7010 | Z21-kompatible Apps, WiThrottle und Handregler | DCC mit RailCom-Cut-out | WLAN Access Point, LAN und USB | Offene DCC-Anlagen und Computersteuerung |
| DAISY II WLAN | Smartphone, Tablet und WLAN-Handregler | DCC | Eigener Access Point oder Heimnetz | Kompakte Anlagen und LocoNet-Ausbau |
| Intellibox 3 | Smartphone, Tablet und bis zu mehrere Mobilgeräte | DCC, mfx, Motorola und Selectrix | WLAN, LAN, USB und LocoNet | Multiprotokoll und große Anlagen |
| tams mc² | Browser auf Smartphone, Tablet oder PC | DCC, Motorola, m3 und RailCom | LAN über Router oder Direktverbindung | App-unabhängige und modulare Anlagen |
| Märklin CS3 | Touchscreen, Netzwerk und mobile Ergänzungen | mfx, mfx+, Motorola und DCC | LAN, CAN und WLAN über Netzwerk | Märklin H0 und Spur 1 |
| Roco Z21 XL | Z21 App und WLAN-Bediengeräte | DCC | WLAN-Router und Z-CAN | Spur 0, 1, II und G |
Kleine Fahrzeuge benötigen meist wenig Strom. Besonders wichtig sind eine geeignete Gleisspannung, feinfühlige Regelung und eine zuverlässige Kurzschlussabschaltung.
Z21, YaMoRC YD7010, DAISY II WLAN und tams mc².
Die Gleisspannung nach den Vorgaben von Fahrzeug- und Decoderhersteller einstellen.
In diesen Spurweiten besteht die größte Auswahl. DCC-Systeme lassen sich herstellerübergreifend kombinieren. Bei Märklin H0 sind mfx und Motorola zusätzlich zu berücksichtigen.
Z21, Intellibox 3, tams mc², DAISY II WLAN und Central Station 3.
Smartphone für Stellwerk und Lokauswahl, Handregler für Rangierbetrieb kombinieren.
Große Fahrzeuge, mehrere Motoren, Rauch und Sound erhöhen den Strombedarf. Mobile Steuerung ist auf weitläufigen Anlagen besonders angenehm.
Z21 XL, ZIMO MX10, PIKO G SmartControl und Massoth DiMAX.
Leistungsversorgung, Kabelquerschnitt und Boosterbezirke getrennt von der App-Auswahl planen.
Gleis, Programmiergleis und das vorgesehene Netzteil nach Anleitung verbinden.
Eigenen Access Point der Zentrale oder Verbindung mit dem vorhandenen Router einrichten.
Das Smartphone mit dem richtigen WLAN verbinden und lokale Netzwerkzugriffe erlauben.
Hersteller-App starten oder die lokale Adresse der Zentrale im Browser aufrufen.
Adresse, Protokoll, Funktionssymbole, Bild und bevorzugte Fahrstufen eintragen.
Vor dem Anlagenbetrieb prüfen, wie Fahrstrom und alle fahrenden Züge sofort gestoppt werden.
Die Auswahl enthält direkt per Smartphone steuerbare Zentralen sowie ergänzende WLAN-Handregler und Großbahnsysteme. Bei Einzelgeräten ist der notwendige Lieferumfang auf der jeweiligen Produktseite zu prüfen.
Netzwerkfähige DCC-Systeme für App-Steuerung, Browserbedienung, Rückmeldung und spätere Computersteuerung.
Netzwerkzentrale für Z21 App, WLANMAUS, Rückmeldung und Computersteuerung.
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Z21, WLANMAUS, Router und Netzteil als abgestimmtes Komplettsystem.
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Router und Freischaltung für Smartphone-Steuerung einer vorhandenen z21 start.
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WLAN Access Point, LAN, USB und mehrere gleichzeitig nutzbare Netzwerkprotokolle.
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DCC-Zentrale mit eigenem WLAN, Webserver und LocoNet-Anbindung.
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WLAN-Zentrale und körperlicher Fahrregler für flexible Parallelbedienung.
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Zwei Fahrregler, Touchdisplay, WLAN, LAN und umfangreiche LocoNet-Erweiterungen.
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Browserbasierte Bedienung mit vielseitigen Busanschlüssen und einstellbarer Leistung.
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DCC-Zentrale mit Touchscreen-Handregler und ergonomischem Drehknopf.
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WLAN-System mit körperlichem Drehregler für DCC-Heimanlagen.
Produkt ansehen →Multiprotokollzentralen und WLAN-Regler für Märklin-Anlagen, mehrere Bediener und komfortables Rangieren.
Touchscreen, Netzwerk, Rückmeldung und umfangreiche Märklin-Systemintegration.
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Zentrale Bedienung von Fahrzeugen, Fahrstraßen und Magnetartikeln.
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Körperlicher Fahrregler für mobile Bedienung kompatibler Märklin-Systeme.
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Touchscreen und motorisierter Drehknopf für unterstützte Netzwerkzentralen.
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Mobiles Bediengerät für große Anlagen und verschiedene Zentralensysteme.
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Ergonomischer Funkregler für kompatible WLAN- und Netzwerkzentralen.
Produkt ansehen →Leistungsfähige Zentralen und mobile Bediengeräte für große Fahrzeuge, lange Leitungswege und Gartenbahnen.
Z21-App-Steuerung und sechs Ampere für Spur 0, 1, II und G.
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Drahtloses DCC-Komplettset mit fünf Ampere für Spur G.
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Zwei getrennte Gleisausgänge und umfangreiche Netzwerk- und Busanschlüsse.
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Mobiler Bedienplatz für komplexe Anlagen und das ZIMO-Digitalsystem.
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Einstellbare Leistung für mehrere große Fahrzeuge und lange Züge.
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Funkhandregler für freie Bewegung entlang einer weitläufigen Gartenbahn.
Produkt ansehen →Ja. Die eigentliche Steuerung erfolgt normalerweise im lokalen Netzwerk. Internet wird häufig nur für App-Download, Updates, Freischaltung oder zusätzliche Inhalte benötigt.
Ein Tablet bietet mehr Platz für Gleisbild und Fahrstraßen. Ein Smartphone ist leichter und beim Mitgehen an der Anlage handlicher. Viele Nutzer kombinieren beide Geräte.
Viele Zentralen erlauben mehrere parallele Bediengeräte. Die zulässige Anzahl und der Funktionsumfang hängen von Zentrale, App und Netzwerkprotokoll ab.
Die Zentrale bleibt normalerweise eingeschaltet, erhält aber keine neuen Befehle vom Smartphone. Ein körperlicher Stopptaster oder zusätzlicher Handregler erhöht deshalb die Betriebssicherheit.
Eine z21 start kann mit dem passenden WLAN-Package und der erforderlichen Freischaltung für die Z21 App erweitert werden.
Diese Zentralen unterstützen verschiedene Netzwerkprotokolle. Geeignet sind Apps und Handregler, die beispielsweise Z21, WiThrottle oder LocoNet-over-TCP unterstützen. Die aktuelle Kompatibilitätsliste des Herstellers ist maßgeblich.
Ja, wenn geeignete Zubehördecoder eingebaut und in der App oder Bedienoberfläche eingerichtet sind. Für ein Gleisbild werden Weichen und Signale den jeweiligen Positionen zugeordnet.
Einfache Fahrstraßen sind bei manchen Apps möglich. Für einen vollständig überwachten Schattenbahnhof werden zusätzlich Rückmelder, getrennte Meldeabschnitte und häufig eine Steuerungssoftware benötigt.
Für viele aktuelle Märklin-Fahrzeuge sind Central Station und Mobile Station besonders naheliegend. Bei gemischten Beständen können Multiprotokollzentralen wie Intellibox oder ECoS sinnvoll sein.
Ja. Auf weitläufigen Anlagen ist mobile Bedienung besonders praktisch. Die Zentrale muss jedoch genügend Leistung bieten, während WLAN-Abdeckung, Kabelquerschnitt und Wetterschutz getrennt geplant werden.
Der zentrale Modelleisenbahn-Ratgeber führt zu Spurweiten, Digitaldecodern, Verkabelung, Gleisplanung, Rückmeldung, Landschaftsgestaltung und Wartung.