Digitalzentrale
MX10 als leistungsstarker Anlagenkern
Zwei Gleisausgänge, RailCom-Empfänger, CAN, XNET, LAN, USB, LocoNet und ein integriertes Funkmodul bilden eine vielseitige Systembasis.
ZIMO entwickelt Digitalzentralen, Fahrpulte, stationäre Anlagenmodule, Fahrdecoder, Sounddecoder und Programmiergeräte. Die Komponenten richten sich an Modellbahner, die eine sehr genaue Motorregelung, umfangreiche Funktionszuordnungen, hochwertige Soundwiedergabe und eine detailliert überwachbare Anlage wünschen.
Mittelpunkt des aktuellen Steuerungssystems ist das Basisgerät MX10. Es erzeugt die Digitalbefehle, versorgt die Gleise und überwacht Spannung, Strom und Kurzschlüsse. Seine beiden Gleisausgänge können getrennt eingestellt werden. Dadurch lassen sich beispielsweise eine kleine Fahrzeugspur und ein leistungsintensiver Großbahnbereich unterschiedlich versorgen.
Das MX10EC übernimmt viele Funktionen des MX10, besitzt jedoch nur einen Gleisausgang und weniger zusätzliche Anschlüsse. Es ist interessant, wenn eine leistungsfähige DCC-Zentrale benötigt wird, aber kein zweiter integrierter Leistungsbereich und kein vollständiger Schnittstellenausbau erforderlich sind.
Zur Bedienung dienen MX33 oder MX33FU. Beide Fahrpulte kombinieren einen kapazitiven Touchscreen mit vielen direkt erreichbaren Tasten, einem Schieberegler, Scrollrad und farbigen Status-LEDs. Das MX33 arbeitet über Kabel, während das MX33FU zusätzlich über den im MX10 integrierten MiWi-Funk kommuniziert.
ZIMO ist zudem für seine Decoder bekannt. Die aktuellen MS-Sounddecoder verbinden 16-Bit-Klang mit DCC, mfx, Motorola, RailCom und umfangreichem Function Mapping. MN-Decoder übernehmen ähnliche Fahr- und Funktionsaufgaben ohne Sound. Ältere und weiterhin angebotene MX-Typen ergänzen das Sortiment für besondere Schnittstellen und Baugrößen.
Zwei Gleisausgänge, RailCom-Empfänger, CAN, XNET, LAN, USB, LocoNet und ein integriertes Funkmodul bilden eine vielseitige Systembasis.
Ein 12-A-Gleisausgang, einstellbare Spannung, CAN, XNET, LAN, USB und Funk decken viele Heim- und Vereinsanlagen ab.
Touchscreen, Tasten, Schieberegler und Scrollrad erlauben präzises Fahren und den schnellen Zugriff auf zahlreiche Funktionen.
Gleisbelegung, Loknummern, RailCom, HLU, Weichen, Signale, Kontakte und Servos lassen sich dezentral zusammenführen.
Unterschiedliche Abmessungen, Schnittstellen und Belastbarkeiten decken Fahrzeuge von Spur Z bis zur Großbahn ab.
Firmware, CVs und Soundprojekte können außerhalb der Anlage geprüft, aktualisiert und auf geeignete Decoder übertragen werden.
| Merkmal | MX10 | MX10EC | Praxisempfehlung |
|---|---|---|---|
| Gleisausgänge | Zwei getrennte Ausgänge | Ein Gleisausgang | MX10 für zwei unabhängig versorgte Bereiche |
| Maximaler Fahrstrom | 12 A und 8 A | 12 A | Stromgrenzen immer niedriger und passend einstellen |
| Gleisspannung | Je Ausgang von etwa 10 bis 24 V einstellbar | Etwa 10 bis 24 V einstellbar | An Decoder und Spurweite anpassen |
| Funk | MiWi-Funk integriert | MiWi-Funk integriert | Für MX33FU kein separates Funkmodul erforderlich |
| Netzwerk | LAN, USB, CAN, XNET und LocoNet | LAN, USB, CAN und XNET | MX10 bei umfangreicher Fremdsystem-Anbindung |
| Typischer Einsatz | Große, gemischte oder professionelle Anlage | Leistungsfähige Anlage mit einem Hauptstrombereich | Nach Anschlüssen und Anlagenstruktur wählen |
Ein StEin-Modul überwacht mehrere Gleisabschnitte und meldet Stromverbrauch, Kurzschlusszustände und Belegungen an das MX10.
Geeignete Decoder senden Informationen aus dem überwachten Gleisabschnitt zurück. So kann das System nicht nur eine Belegung, sondern auch das erkannte Fahrzeug auswerten.
HLU-fähige Decoder reagieren auf streckenabhängige Fahrbefehle, etwa für Langsamfahrt, Bremsung oder Halt vor einem Signal.
Erweiterungsplatinen verbinden Magnetantriebe, motorische Weichen, Servos und Lichtsignale in der Nähe ihres Einbauortes.
Zusätzliche Eingänge erfassen Rückmeldekontakte, Taster, Lichtschranken und andere Zustandsgeber.
Die Informationen können für Blockbetrieb, Schattenbahnhof, Zugverfolgung und eine Computersteuerung genutzt werden.
Kleine Motoren benötigen wenig Strom und eine niedrige, sorgfältig eingestellte Gleisspannung. Miniaturdecoder wie MX615, MN170N oder Next18-Typen passen in enge Fahrzeuge.
MX10EC oder MX10 mit reduzierter Stromgrenze und NG300.
Überstromgrenze niemals an der maximalen Zentralenleistung orientieren.
Hier stehen besonders viele PluX-, 21MTC-, Next18- und kabelgebundene Decoder zur Wahl. Sound, Servos, Kupplungen und zahlreiche Lichtfunktionen lassen sich umfangreich konfigurieren.
MX10EC oder MX10 mit MX33 beziehungsweise MX33FU.
Schnittstelle, Lautsprecherimpedanz und Motorstrom vor dem Einbau prüfen.
Große Motoren, Rauchgeneratoren, Lüfter und starke Lautsprecher benötigen höhere Reserven. Das MX10 mit NG600 und Großbahndecodern bildet eine passende Basis.
MX10, zwei Leistungsbereiche, StEin und ausreichend starke Leitungen.
Hohe Ströme erfordern professionelle Verkabelung und sichere Trennstellen.
Fahrzeuge, Sound, Rauch, Beleuchtung und Zubehör getrennt erfassen.
Werte an die empfindlichsten Fahrzeuge und Leitungen anpassen.
Kabelverbindung testen oder MX33FU über MiWi-Funk anmelden.
Adresse, Funktionen, Fahrstufen und Decoderformat kontrollieren.
Jeden Melder und Ausgang einzeln auslösen und dokumentieren.
System, Fahrpulte und Decoder aktualisieren und Konfigurationen speichern.
Die Stromgrenze muss zu Kabeln, Gleisen und Fahrzeugen passen.
NG300 und NG600 stellen unterschiedliche Gesamtleistungen bereit.
Das Fahrpult benötigt ein MX10 oder MX10EC als Basisgerät.
Abmessungen, Strom, Funktionsausgänge und Platinenbelegung sind ebenso wichtig.
Für eine ortsbezogene Erkennung werden passende überwachte Abschnitte benötigt.
Projekt, Decoderfamilie, Lautsprecher und Ladecode müssen zusammenpassen.
Die Auswahl umfasst zentrale Systemgeräte und Decoder für unterschiedliche Spurweiten. Bei jedem Fahrzeug müssen Einbauraum, Schnittstelle, Motorstrom und gewünschte Funktionen geprüft werden.
Komponenten für den Aufbau eines vollständigen ZIMO-Steuerungssystems.
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Produkt ansehen →Die Mindestausstattung besteht aus MX10 oder MX10EC, einem geeigneten Netzgerät und einem Fahrpult wie MX33 oder MX33FU. Gleise, Decoder und Anschlussleitungen kommen hinzu.
MX10 besitzt zwei getrennte Gleisausgänge und zusätzliche Schnittstellen. MX10EC besitzt einen 12-A-Ausgang und eine reduzierte Anschlussausstattung.
Nein. MX33 und MX33FU sind Bediengeräte. Die Digitalbefehle und Gleisleistung werden durch MX10 oder MX10EC bereitgestellt.
Ja. Das Funkfahrpult lässt sich alternativ über ein CAN-Kabel betreiben. Dabei kann gleichzeitig der interne Akku geladen werden.
ZIMO bietet Systemzusammenstellungen mit WLANMAUS und Router an. Dafür müssen Netzwerk, Firmware und die vorgesehene Verbindung korrekt eingerichtet sein.
HLU ist eine signalabhängige Zugbeeinflussung. Geeignete Decoder reagieren auf Informationen im Gleisabschnitt und passen ihre Geschwindigkeit oder ihren Betriebszustand an.
MS bezeichnet aktuelle Sounddecoder, MN aktuelle Nicht-Sound- Decoder. MX umfasst frühere und teilweise weiterhin angebotene Fahr-, Sound- und Spezialdecoder.
Viele aktuelle MS-Decoder unterstützen neben DCC auch mfx und Motorola. Die konkrete Decoder-Ausführung und der aktuelle Softwarestand müssen geprüft werden.
MXULFA aktualisiert geeignete ZIMO-Decoder, liest und programmiert CVs und überträgt Soundprojekte über Gleis, USB oder SUSI.
Für Großbahnen eignet sich das MX10 mit NG600 und passenden Großbahndecodern. Stromgrenzen, Leitungen und Einspeisungen müssen fachgerecht dimensioniert werden.
Weitere Ratgeber führen zu Zentralen, Decodern, Spurweiten, Verkabelung, Rückmeldung, Gleisplanung und Anlagenbau.