Flexgleise für natürliche Strecken
Lange Flexgleise ermöglichen freie Radien, Übergangsbögen und fließende Streckenverläufe ohne starre Bindung an ein festes Gleisraster.
Die bebilderte Artikelübersicht des Fleischmann N-Gleissystems ohne integrierte Bettung: Flexgleise, Geraden, kurze Ausgleichsstücke, feste Radien, Anschluss- und Funktionsgleise, Handweichen, elektrische Weichen, Bogenweichen und Kreuzungsweichen.
Sortimentsstand:
Das Fleischmann N-Gleis ohne Bettung besitzt keinen fest angespritzten Schotterkörper. Schienen und Schwellen werden auf einer vorbereiteten Trasse verlegt. Höhe, Farbe, Breite und Alterung des späteren Gleisbetts können dadurch individuell gestaltet werden.
Das Gleissystem gehört zur Nenngröße N im Maßstab 1:160. Die Modellspurweite beträgt 9 Millimeter. Es ist für das übliche Zweileiter-Gleichstromsystem vorgesehen und kann als Gleisgrundlage analog oder digital betriebener Anlagen eingesetzt werden.
Flexible Gleise mit 730 Millimetern Länge ermöglichen geschwungene Strecken und Übergangsbögen. Vorgefertigte Geraden und feste Radien erleichtern dagegen eine genau wiederholbare Geometrie in Bahnhöfen, Schattenbahnhöfen und Parallelstrecken.
Kurze Ausgleichsstücke schließen verbleibende Lücken. Ergänzt wird das System durch Aufgleisschiene, Anschlussgleis, Entkupplungsgleis, Schwellenendstücke, Handweichen, elektrische Weichen, Bogenweichen und eine elektrische Kreuzungsweiche.
Das System eignet sich besonders für feste Anlagen, Module, Segmente, Bahnhöfe und individuell gestaltete Strecken. Vor der endgültigen Befestigung und Einschotterung sollte der vollständige Fahrbetrieb ausführlich getestet werden.
Lange Flexgleise ermöglichen freie Radien, Übergangsbögen und fließende Streckenverläufe ohne starre Bindung an ein festes Gleisraster.
Definierte Längen, Winkel und Radien erleichtern Parallelkreise, Bahnhofsgleise, Weichenstraßen und verdeckte Abstellbereiche.
Unterbau, Schalldämmung, Schotterfarbe, Randwege und Böschungen können passend zum dargestellten Vorbild ausgeführt werden.
Die festen Bogenartikel reichen vom kompakten Radius R1 bis zum großzügigen Radius R7. Der technisch mögliche Radius sollte immer mit dem vorgeschriebenen Mindestradius der eingesetzten Lokomotiven und Wagen verglichen werden.
| Geometrie | Radius | Winkel | Artikel | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| R1 | 194,6 mm | 30°, 24° und 6° | 22221, 22231, 22232 | Kompakte Anlagen und Anpassung an 24-Grad-Weichen |
| R2 | 228,2 mm | 30°, 24° und 6° | 22222, 22233, 22234 | Zweiter kompakter Parallelkreis und Ausgleichsbögen |
| R3 | 261,8 mm | 30° | 22223 | Mittelgroßer Kreis und sichtbare Nebenstrecke |
| R3a | 295,4 mm | 30° und 15° | 22224, 22235 | Größerer Parallelkreis und feiner Winkelausgleich |
| R4 | 329 mm | 15° | 22225 | Sichtbare Strecken und längere Fahrzeuge |
| R5 | 362,6 mm | 15° | 22226 | Passender Radiusbereich der 15-Grad-Weichen |
| R6 | 480 mm | 15° | 22227 | Großzügige sichtbare Hauptstrecken |
| R7 | 765 mm | 12° | 22228 | Sehr großer Ausgleichs- und Gegenbogen |
| Flexgleis | Individuell | Frei planbar | 22200, 22201 | Übergangsbögen und frei geschwungene Strecken |
Kleine Radien sparen Platz, sind jedoch nicht für jedes Fahrzeug geeignet. Lange Reisezugwagen, Schnellzuglokomotiven und Triebzüge profitieren von größeren Bögen.
Beim Anschlussgleis 22220 sind die jeweilige Produktanleitung und das vorhandene Entstörelement zu beachten, insbesondere bei einer digitalen Stromversorgung.
Eine ebene und verwindungsfreie Trasse bleibt notwendig. Darauf folgen bei Bedarf Schalldämmung, Gleisfixierung, Funktionsprüfung und Einschotterung.
Jede Position erhält eine eigene Produktkarte mit Artikelnummer, genauer Bezeichnung, fest zugeordnetem Hauptbild und direkter Verlinkung. Über die Suche lassen sich beispielsweise „22200“, „Flexgleis“, „R3a“, „Entkupplungsgleis“, „Weiche links“ oder „22275“ aufrufen.
Die Vorteile des Gleissystems kommen besonders zur Geltung, wenn Radien, Flexgleise, Weichen, Stromeinspeisungen und die spätere Landschaftsgestaltung gemeinsam geplant werden.
Kurze Geraden, Ausgleichsstücke, 24- und 15-Grad-Weichen, Bogenweichen und die Kreuzungsweiche ermöglichen unterschiedliche Bahnhofseinfahrten.
Flexgleise und größere Radien erzeugen fließende Streckenverläufe. Das individuell aufgebaute Schotterbett bestimmt zusätzlich den Charakter der Strecke.
Auch unsichtbare Bereiche müssen betriebssicher, ausreichend eingespeist und für Wartungsarbeiten erreichbar bleiben.
Prüfen Sie den Mindestradius der längsten Lokomotiven, Wagen und Triebzüge. Sichtbare Strecken profitieren von größeren Radien.
Trasse, Dämmung und Gleismittellinie müssen eben und sauber ausgeführt sein. Gleise dürfen nicht verspannt verlegt werden.
Einspeisungen, Trennstellen, Entkupplungsgleis und Weichenantriebe sollten vor der endgültigen Befestigung festgelegt werden.
Testen Sie sämtliche Fahrwege mit unterschiedlichen Fahrzeugen. Erst nach störungsfreiem Betrieb wird das Gleis endgültig gestaltet.
Flexgleise werden sauber abgelängt und spannungsfrei fixiert. Im Bereich von Weichenzungen, Herzstücken, Stellmechanik und elektrischen Antrieben müssen Klebstoff und Schotter besonders sparsam verarbeitet werden.
Die folgenden Antworten helfen bei Spurweite, Radien, Flexgleisen, Anschlussartikeln, Ausgleichsgleisen, Weichen und der individuellen Einschotterung.
Schienen und Schwellen besitzen keinen integrierten Schotterkörper. Das Gleis wird auf einer vorbereiteten Trasse verlegt und anschließend individuell befestigt und eingeschottert.
Die Modellspurweite beträgt 9 Millimeter. Die Nenngröße N entspricht dem Maßstab 1:160.
Die Gleise können als Fahrweg einer digital betriebenen Zweileiteranlage verwendet werden. Beim Anschlussgleis 22220 müssen die Anleitung und das vorhandene Entstörelement berücksichtigt werden.
Die Übersicht umfasst R1 mit 194,6 Millimetern bis R7 mit 765 Millimetern. Dazwischen liegen R2, R3, R3a, R4, R5 und R6.
Zwölf Bogenstücke mit jeweils 30 Grad ergeben einen vollständigen Kreis. Bei 15-Grad-Bögen werden 24 Stück benötigt.
Beide Gleise sind 730 Millimeter lang. Artikel 22200 ist als flexibles Gleis ausgeführt, Artikel 22201 als starres Flexgleis.
Die Artikel 22205, 22206 und 22207 schließen kleine Längenunterschiede in Bahnhöfen, Parallelstrecken und Weichenverbindungen.
Die Übersicht enthält kurze 24-Grad-Weichen, längere 15-Grad-Weichen, Bogenweichen R1/R2 sowie eine elektrische Kreuzungsweiche.
Die Links- und Rechtsweiche besitzen einen Abzweigwinkel von 15 Grad und einen Abzweigradius von 362,6 Millimetern.
Die Bogenweichen 22273 und 22275 verzweigen einen gebogenen Streckenabschnitt zwischen den kompakten Radiusbereichen R1 und R2.
Die Aufgleisschiene erleichtert das korrekte Aufsetzen von Fahrzeugen auf beide Schienenprofile.
Erst nachdem sämtliche Gleisverbindungen, Weichen, Einspeisungen und Fahrwege mit unterschiedlichen Fahrzeugen störungsfrei getestet wurden.
Planen Sie Radien, Weichen, Einspeisungen, Zuglängen und Wartungszugänge gemeinsam, bevor die Gleise dauerhaft befestigt und eingeschottert werden.