Sächsische Schmalspurbahnen
I K, IV K, VI K und VII K, grüne Personenwagen, Rollwagen und kleine Landbahnhöfe bilden eine besonders umfangreiche H0e-Welt.
Deutsche Reichsbahn entdecken →Spur H0e verbindet die gut sichtbaren Details der Nenngröße H0 mit nur 9 mm Modellspurweite. Damit lassen sich sächsische 750-mm-Bahnen, österreichische 760-mm-Strecken, Museumsbahnen, Kleinbahnen und schmalspurige Güterverkehre besonders stimmungsvoll und platzsparend darstellen.
Bei H0e werden Fahrzeuge und Gebäude im bekannten H0-Maßstab 1:87 dargestellt. Die Fahrzeuge fahren jedoch nicht auf dem 16,5-mm-Gleis der H0-Normalspur, sondern auf einem nur 9 mm breiten Gleis. Das Ergebnis wirkt deutlich schmaler und entspricht dem Charakter kleiner Lokal-, Gebirgs- und Nebenbahnen.
Nach der NEM-Einteilung steht H0e für Vorbildspurweiten von 650 mm bis unter 850 mm. Besonders typisch sind daher Bahnen mit 750 oder 760 mm Spurweite. Im Herstellersortiment können einzelne Modelle aus praktischen oder historischen Gründen auch von dieser strengen Zuordnung abweichen.
Schmalspurbahnen verwenden kurze Wagen, kleine Bahnhöfe, kompakte Lokschuppen und häufig engere Bögen als große Hauptbahnen. Deshalb kann bereits eine Regal-, Segment- oder Eckanlage einen vollständigen Betriebsablauf mit Bahnhof, Güterschuppen, Lokbehandlung und Anschlussgleis zeigen. Gleichzeitig bleiben Figuren, Gebäude und Fahrzeuge so groß und detailreich wie bei H0.
Das „e“ kennzeichnet die engere Schmalspurgruppe. Davon zu unterscheiden sind H0m auf 12-mm-Gleis für meterspurige Vorbilder und H0f auf 6,5-mm-Gleis für besonders schmale Feld- und Industriebahnen.
Maßstab und Modellspurweite sind zwei verschiedene Angaben. H0e, H0m und H0f verwenden alle den Maßstab 1:87, bilden aber unterschiedlich breite Vorbildbahnen nach.
| Nenngröße | Maßstab | Modellspur | typische Vorbildspur | geeignete Themen |
|---|---|---|---|---|
| Spur H0 | 1:87 | 16,5 mm | Normalspur 1435 mm | Hauptbahn, Nebenbahn und Stadtverkehr |
| Spur H0e | 1:87 | 9 mm | 650 bis unter 850 mm | 750/760 mm, Sachsen und Österreich |
| Spur H0m | 1:87 | 12 mm | 850 bis unter 1250 mm | Meterspur, RhB und Harz |
| Spur H0f | 1:87 | 6,5 mm | 400 bis unter 650 mm | Feldbahn, Grube und Industrie |
| Spur TTe | 1:120 | 6,5 mm | 650 bis unter 850 mm | kompakte 750-mm-Schmalspur |
| Spur 0e | 1:45 | 16,5 mm | 650 bis unter 850 mm | große Klein- und Museumsbahnen |
| Spur G / IIm | häufig 1:22,5 | 45 mm | vor allem Meterspur | Garten- und Gebirgsbahn |
International ist außerdem die Bezeichnung H0n30 beziehungsweise HOn30 anzutreffen. Auch dabei werden häufig Fahrzeuge im H0-Maßstab auf 9-mm-Gleisen eingesetzt. Kupplungen, Radsätze und Fahrzeugprofile sollten dennoch für jedes Modell einzeln geprüft werden.
H0e eignet sich für historische und moderne Schmalspurbahnen. Eine klare Region, Bahngesellschaft und Epoche erleichtert die Auswahl passender Lokomotiven, Wagen, Gebäude und Straßenfahrzeuge.
I K, IV K, VI K und VII K, grüne Personenwagen, Rollwagen und kleine Landbahnhöfe bilden eine besonders umfangreiche H0e-Welt.
Deutsche Reichsbahn entdecken →Dampfzüge, modernisierte Wagen und typische Bahnhöfe ermöglichen eine Anlage zwischen historischem Betrieb und heutiger Museumsbahn-Atmosphäre.
Fichtelbergbahn entdecken →ÖBB-Dieselloks der Reihe 2095, kurze Personenwagen und Güterzüge passen zu Gebirgsstrecken, Lokalbahnen und ländlichen Endbahnhöfen.
ÖBB-Modelleisenbahn entdecken →Auf Rollwagen können normalspurige H0-Güterwagen über die Schmalspur transportiert werden. Das schafft anspruchsvollen Rangierbetrieb auf kleiner Fläche.
Schmalspurbahnen entdecken →Die kompakte Spurweite erlaubt kleine Anlagen, entbindet aber nicht von einer sorgfältigen Planung. Fahrzeugradius, Weichen, Kupplungssystem und Zuglänge sollten vor dem Landschaftsbau praktisch getestet werden.
Entscheiden Sie zuerst zwischen sächsischer DR-Bahn, Fichtelbergbahn, österreichischer ÖBB-Strecke, Privatbahn oder freiem Kleinbahnthema.
Nicht die kleinste Lok, sondern der längste Wagen und das anspruchsvollste Triebfahrzeug bestimmen Radius, Weiche und Bahnsteiglänge.
Starre Gleise erleichtern den Einstieg. Flexgleise ermöglichen weichere Bögen und eine vorbildnähere Führung durch die Landschaft.
H0e fährt typischerweise im 2-Leiter-System. Digitalmodelle verwenden häufig DCC; Schnittstelle und Decoder müssen zum Fahrzeug passen.
Ein Endbahnhof, Güterschuppen, Lokschuppen und Anschlussgleis bieten meist mehr Spielwert als ein überladener Gleisplan.
Das Roco-H0e-Standardgleis besitzt einen Radius von 261,8 mm. Für eine aktuelle Roco 2095 werden beispielsweise mindestens 200 mm genannt. Diese Werte gelten nicht automatisch für jedes Fahrzeug. Lange Wagen, feine Dampfloks und starre Kupplungen profitieren deutlich von größeren Bögen.
Das Sortiment reicht von fein detaillierten Lokomotiven und Kleinserienmodellen bis zu Personenwagen, Güterwagen, Gleisen, Weichen, Kupplungen und Ersatzteilen.
Feine H0e-Lokomotiven und Wagen für deutsche und europäische Schmalspurbahnen.
Bemo entdecken →
ÖBB-Fahrzeuge, Zugsets, Gleise, Weichen und Zubehör für kompakte H0e-Anlagen.
Roco entdecken →
Sächsische Wagen, Gleise, Weichen und Ersatzteile für historische H0e-Bahnen.
Technomodell entdecken →
Schmalspurwagen, Rollwagen, Flexgleise und Übergänge zwischen H0 und H0e.
Tillig entdecken →
Ausgewählte österreichische, private und historische Fahrzeuge für Spur H0e.
Liliput entdecken →
Hochwertige Kleinserienlokomotiven und Zubehör für deutsche Schmalspurthemen.
Modellbau Veit entdecken →
Fahrzeuge und Wagen für Fichtelbergbahn, DR und weitere Schmalspurstrecken.
pmt entdecken →Die Auswahl ist nach Lokomotiven, Wagen und Gleisartikeln geordnet. Jeder feste Link führt direkt zur jeweiligen Produktseite. Prüfen Sie vor dem Kauf Stromsystem, Mindestradius, Epoche und Kupplungsaufnahme.
Dampflokomotiven sächsischer Bauarten, österreichische Diesellokomotiven und vollständige Zugsets bilden den Mittelpunkt einer charaktervollen Schmalspurbahn.
Personen-, Pack- und Güterwagen ermöglichen glaubwürdige Zugbildungen von der Länderbahnzeit bis zur heutigen Museums- und Touristikbahn.
Diese Seiten helfen bei der Auswahl der Spurweite, der Anlagenplanung, dem Gleisbau und der zeitlich passenden Zusammenstellung des Fahrzeugparks.
H0e mit H0, H0m, H0f, TT, N und weiteren Nenngrößen vergleichen.
Ratgeber öffnen →Vorbilder, Einsatzgebiete und Modellspurweiten übersichtlich kennenlernen.
Themenwelt öffnen →Platz, Anlagenform, Gleisplan und Betriebsstellen sinnvoll festlegen.
Planung öffnen →Flexgleis, starres Gleis, Weichen und Gleisprofile richtig auswählen.
Gleisratgeber öffnen →Digitalprotokoll, Lokadresse, Decoder und Programmierung verständlich erklärt.
Digitalratgeber öffnen →Lokomotiven, Wagen und Gestaltung zeitlich glaubwürdig kombinieren.
Epochen öffnen →DR, ÖBB, Privat- und Museumsbahnen nach Vorbild auswählen.
Bahngesellschaften öffnen →Marken, Produktschwerpunkte und angebotene Spurweiten entdecken.
Herstellerübersicht öffnen →Die wichtigsten Fragen zu Maßstab, Gleisen, Radien, Digitalbetrieb, Kompatibilität und Platzbedarf.
H0e bezeichnet Schmalspurfahrzeuge im Maßstab 1:87, die auf 9 mm breiten Modellgleisen fahren. Die Fahrzeuggröße entspricht damit Spur H0, während das Gleis deutlich schmaler ist. Nach NEM steht die Gruppe für Vorbildspurweiten von 650 bis unter 850 mm.
Besonders häufig bildet H0e Vorbildbahnen mit 750 oder 760 mm Spurweite nach. Dazu gehören viele sächsische Schmalspurbahnen und österreichische Lokalbahnen. Einzelne Hersteller verwenden H0e aus Sortiments- oder Betriebsgründen auch für abweichende Vorbilder.
Beide Nenngrößen verwenden den Maßstab 1:87. H0e fährt auf 9-mm-Gleis und ist vor allem für 750- und 760-mm-Bahnen geeignet. H0m verwendet 12-mm-Gleis und bildet überwiegend meterspurige Bahnen wie RhB, MGB oder viele Harzer Strecken nach.
Spur N und H0e verwenden beide 9 mm Gleisweite. Eine mechanische Fahrt kann daher möglich sein. Schwellenabstände, Profilhöhe, Weichen, Herzstücke und Optik unterscheiden sich jedoch. Für eine glaubwürdige und betriebssichere Anlage sind ausgewiesene H0e-Gleise vorzuziehen.
Es gibt keinen einheitlichen Radius für alle Fahrzeuge. Das Roco-Standardgleis besitzt 261,8 mm Radius; einzelne Fahrzeuge können kleinere oder größere Mindestwerte haben. Entscheidend ist immer die jeweilige Produktangabe. Größere Radien verbessern Optik, Kupplungsverhalten und Betriebssicherheit.
Ja. H0e wird typischerweise als 2-Leiter-System betrieben und lässt sich mit DCC digital steuern. Erhältlich sind analoge, digital vorbereitete und bereits mit Decoder oder Sound ausgerüstete Modelle. Vor dem Decodereinbau müssen Schnittstelle, Platzangebot und Stromaufnahme geprüft werden.
Ja, beide passen wegen des gemeinsamen Maßstabs hervorragend zusammen. Ein H0-Normalspurbahnhof kann neben einer H0e-Schmalspurbahn liegen. Übergaben erfolgen beim Vorbild etwa über Umladung, Rollwagen oder Rollböcke. Die Fahrzeuge fahren jedoch nicht auf demselben Gleis.
Zu den wichtigen Marken gehören Bemo, Roco, Technomodell, Tillig, Liliput, Modellbau Veit und pmt. Die Schwerpunkte reichen von feinen Dampflokomotiven und österreichischen Dieselloks über Personen- und Güterwagen bis zu Gleisen, Weichen und Ersatzteilen.
Schon auf einer schmalen Regal- oder Segmentanlage lassen sich Bahnhof, Güteranschluss und Lokschuppen darstellen. Der konkrete Flächenbedarf hängt von Fahrzeugradius, Zuglänge und gewünschtem Betrieb ab. Eine Punkt-zu-Punkt-Anlage benötigt meist weniger Tiefe als ein geschlossener Gleiskreis.
H0e eignet sich gut für Einsteiger, die eine kompakte Anlage mit kurzen Zügen wünschen. Kleine Fahrzeuge reagieren allerdings empfindlicher auf verschmutzte Schienen, schlechte Stromzuführung und ungenau verlegte Weichen. Sorgfältiger Gleisbau ist daher wichtiger als ein möglichst umfangreicher Gleisplan.
Nicht automatisch. Bügelkupplungen, Mittelpufferkupplungen, Trichterkupplungen und herstellerspezifische Aufnahmen können sich unterscheiden. Auch Kupplungshöhe und Wagenabstand sind wichtig. Vor gemischten Zugbildungen sollten Aufnahme, Ersatzkupplung und kleinster vorgesehener Gleisradius verglichen werden.
Besonders geeignet sind ein ländlicher Endbahnhof, eine Fichtelbergbahn-Szene, ein österreichischer Lokalbahnhof oder eine Museumsbahn mit Lokschuppen. Ein Anschluss für Holz, Kohle oder landwirtschaftliche Güter sorgt schon mit wenigen Weichen für abwechslungsreichen Rangierbetrieb.
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