A-Gleis ohne Bettung
Die 552xx-Gleise werden auf Kork, Schaumstoff oder einen anderen Unterbau gelegt. Schotterfarbe, Bettungsbreite und Alterung können vollständig an Bahnhof, Hauptbahn oder Nebenbahn angepasst werden.
Vergleichen Sie die modularen Sets A bis E, Erweiterungen mit integrierter Bettung, 22 vollständige Anlagenpläne, acht Hohenstein-Bauabschnitte und vier Gleispakete für NOCH Easy-Track.
Die Spur H0 wird im Maßstab 1:87 gebaut. Normalspur besitzt im Modell 16,5 Millimeter Schienenabstand. Dadurch sind Fahrzeuge groß genug für gut erkennbare Details, während komplette Bahnhöfe und abwechslungsreiche Fahrstrecken noch auf typische Heimanlagen passen.
Das PIKO A-Gleis ist ein Zweileiter-Gleissystem. Die beiden Schienenprofile sind elektrisch voneinander getrennt und versorgen die Fahrzeuge über die Räder. Mit geeigneter Stromversorgung kann dieselbe Gleisanlage analog oder digital betrieben werden.
Ein Gleisset bündelt zueinander passende Geraden, Bögen, Weichen, Prellböcke oder Flexgleise für eine konkrete Aufgabe. Set A bildet ein Oval. B bis E ergänzen Bahnhof, Abstellgleise, Parallelstrecke oder Rangierbereich. Die umfangreichen Ortsanlagen enthalten die Gleiszusammenstellung für einen vollständigen Plan.
Das A-Gleis wird ohne Bettung und mit angeformtem Schotterkörper angeboten. Die Variante ohne Bettung eignet sich besonders für dauerhaft eingeschotterte Anlagen. Bettungsgleis lässt sich schnell und stabil aufbauen und kann später seitlich weiter ausgestaltet werden.
Lieferumfang beachten: Ein Anlagen-Gleisset enthält die auf seiner Produktseite aufgeführten Gleiskomponenten. Fahrzeuge, Gebäude, Landschaft, Digitalzentrale, Weichenantriebe und Unterbau gehören nur dazu, wenn sie ausdrücklich als Bestandteil genannt werden.
Beide Varianten verwenden dieselbe Spurweite und eine übersichtliche Systemgeometrie. Sie unterscheiden sich vor allem bei Aufbauhöhe, Artikelnummern, Befestigung und landschaftlicher Gestaltung.
Die 552xx-Gleise werden auf Kork, Schaumstoff oder einen anderen Unterbau gelegt. Schotterfarbe, Bettungsbreite und Alterung können vollständig an Bahnhof, Hauptbahn oder Nebenbahn angepasst werden.
Die 554xx-Gleise besitzen einen geformten Schotterkörper. Sie eignen sich für einen schnellen Aufbau, Startanlagen und Projekte, die später schrittweise erweitert werden.
Vollprofilschienen aus Neusilber verbinden gute Stromübertragung mit Korrosionsbeständigkeit. Die gravierten Schwellen bilden das Erscheinungsbild eines Holzschwellengleises nach.
| Merkmal | A-Gleis ohne Bettung | A-Gleis mit Bettung |
|---|---|---|
| Typische Artikelnummern | 55200 bis 552xx | 55400 bis 554xx |
| Verlegung | Unterlage, Befestigung und Schotter werden separat geplant | Gleis und geformter Schotterkörper bilden eine Einheit |
| Gestaltung | Maximale Freiheit bei Farbe, Höhe und Gleisumfeld | Schnell geschlossene Optik, seitliche Nachgestaltung möglich |
| Typischer Einsatz | Feste Anlagen, Flexgleis und individuelle Gleisführung | Startanlage, schneller Aufbau und modularer Ausbau |
| Elektrischer Betrieb | H0-Zweileiter, analog oder digital | H0-Zweileiter, analog oder digital |
| Übergang | Höhe und Verbinder an der Übergangsstelle prüfen | Bettung auslaufen lassen und Schienenoberkanten ausrichten |
Ein Übergang zwischen beiden Varianten ist möglich, aber nicht allein durch die gemeinsame Spurweite gelöst. Die Schienenoberkanten müssen exakt fluchten, der Höhenunterschied muss stabil unterfüttert und die Verbindung vor der endgültigen Befestigung mit allen Fahrzeugen getestet werden.
Die Sets A bis E ohne Bettung bauen systematisch aufeinander auf. Für das A-Gleis mit Bettung stehen die Erweiterungen B und C bereit.
Vom Grundoval bis zu Bahnhof, Parallelstrecke und Rangiergruppe.
Basisoval aus zwölf R2-Bögen, zwei G231-Geraden und einem Anschlussclip.
Set A ansehen
Rechte Weiche, Geraden und Prellbock ergänzen das Oval um ein Rangier- oder Abstellgleis.
Set B ansehen
Linke und rechte Weiche, R1- und R9-Bögen schaffen ein parallel geführtes Bahnhofsgleis.
Set C ansehen
Fünf Weichen, 16 Geraden, zwei R9-Bögen und fünf Prellböcke bilden eine große Gleisgruppe.
Set D ansehen
Zwei Bogenweichen, R2-Bögen und zehn Geraden ergänzen das Grundoval um einen zweiten Fahrweg.
Set E ansehenDie bekannte B- und C-Geometrie mit angeformtem Schotterkörper.
Eine rechte Weiche, Geraden und ein Prellbock-Endstück schaffen das erste Abstellgleis.
Bettungsset B ansehen
Linke und rechte Weiche, Geraden sowie R1- und R9-Bögen bilden eine Bahnhofserweiterung.
Bettungsset C ansehenDie Ortsnamen stehen für konkrete Gleispläne. Angegeben sind die maximalen Anlagenmaße und die auf der Setgrafik ausgewiesene Gesamtgleislänge.
Für kleinere Räume, erste feste Anlagen und überschaubare Bahnhofs- oder Nebenbahnprojekte.
Für lange Fahrwege, umfangreiche Bahnhöfe, Schattenbereiche und betriebsorientierte Modellbahnprojekte.
Hohenstein verteilt einen großen Anlagenplan auf aufeinander abgestimmte Abschnitte. Die auf den Grafiken genannten 3,10 × 1,75 Meter und 40,49 Meter Gleis beschreiben das vollständig ausgebaute Projekt, nicht den Inhalt einer einzelnen Etappe.
Die Etappen sind aufeinander aufbauende Teilsets. Wer in ein fortgeschrittenes Stadium einsteigen möchte, sollte vorab prüfen, welche früheren Gleisabschnitte und Unterbauten dafür benötigt werden.
Diese Zusammenstellungen liefern die zum jeweiligen Easy-Track-Trassenplan passenden PIKO-Gleise. Der zugehörige NOCH-Unterbau ist ein eigenständiges Produkt.
Gleiszusammenstellung für eine kompakte Gebirgsanlage mit Bahnhof und verschlungener Strecke.
Andreastal ansehen
Abgestimmte Geraden, Bögen und Weichen für den NOCH-Trassenplan Karlsberg.
Karlsberg ansehen
Umfangreiches Gleispaket für Bahnhof, Rundstrecke und städtisch geprägte Anlagenszenen.
Martinstadt ansehen
Passende Gleise für den kompakten, oval aufgebauten Easy-Track-Trassenplan Theisensee.
Theisensee ansehenMit wenigen Grundelementen lassen sich zahlreiche Gleispläne aufbauen. Einzelne Gleise, Weichen und Gleiszubehör ermöglichen spätere Änderungen.
G239 misst rund 239 Millimeter, G231 rund 231 Millimeter. Die Differenz gleicht die Geometrie von Weichen, Gegenbögen und parallelen Gleisen aus.
G119, G115, G107 und G62 schließen kleine Lücken in Bahnhofseinfahrten und komplexen Weichenstraßen, ohne Flexgleis zuschneiden zu müssen.
Das 940 Millimeter lange Flexgleis eignet sich für individuelle Radien, Übergangsbögen und lange Strecken mit möglichst wenigen Schienenstößen.
R1 besitzt 360 Millimeter, R2 rund 422 Millimeter, R3 484 Millimeter und R4 546 Millimeter Radius. Größere Radien lassen lange Fahrzeuge ruhiger wirken.
R9 bildet mit 908 Millimetern einen besonders weiten Bogen. Das Element wird unter anderem zum Ausgleich der 15-Grad-Weichengeometrie verwendet.
WL und WR zweigen nach links oder rechts ab. Bogenweichen beginnen den Abzweig bereits in einer Kurve und sparen dadurch wertvolle Anlagenlänge.
Kreuzungen schneiden zwei Gleise. Eine Doppelkreuzungsweiche ergänzt Abzweigfunktionen; die Dreiwegweiche verteilt den Fahrweg auf drei Richtungen.
Handweichen können mit Elektro- oder Unterflurantrieben ergänzt werden. Anschlussclips, zusätzliche Einspeisungen und Trennstellen sichern einen zuverlässigen Betrieb.
Das Übergangsgleis verbindet älteres PIKO-Hohlprofilgleis mit dem heutigen A-Gleis und gleicht die unterschiedlichen Profilformen kontrolliert aus.
Unterschiedliche Verbinderbreiten erleichtern den Übergang zu ausgewählten H0-Gleisen. Profilhöhe und Aufbauhöhe müssen dennoch sorgfältig geprüft werden.
Prellböcke markieren das Ende von Lade-, Abstell- und Rangiergleisen. Vor dem Prellbock sollte ausreichend Bremsweg für das längste Fahrzeug bleiben.
Beim Gleis ohne Bettung werden Unterlage und Gleisbettung separat gewählt. Weichenzungen und Stellmechanik müssen frei bleiben.
Ein passender Gleisplan berücksichtigt Außenmaße, Fahrzeugradien, Zuglängen, Wartungszugang und den gewünschten Modellbahnbetrieb.
Neben der Anlagenfläche Platz für Bedienung, Verkabelung und Zugriff auf verdeckte Gleise einplanen.
Schneller Systemaufbau spricht für Bettungsgleis, individuelles Einschottern für A-Gleis ohne Bettung.
Maßgeblich ist der kleinste zulässige Radius der vorgesehenen Lokomotiven und langen Reisezugwagen.
Bahnhof, Schattenbahnhof und Abstellgleise müssen vollständige Züge aufnehmen können.
Einspeisungen, Rückmeldeabschnitte, Weichenantriebe und mögliche Kehrschleifen vor dem Landschaftsbau festlegen.
Gleise zunächst lose verlegen und alle Fahrzeugtypen in beiden Fahrtrichtungen testen.
PIKO 55300 Set A bildet ein Oval auf 110 × 88 Zentimetern.
Set C ergänzt zwei Weichen und ein parallel geführtes Gleis.
Hohenstein verteilt das Gesamtprojekt auf sieben Etappen.
Freiberg umfasst 59,02 Meter Gleis auf 4,20 × 2,55 Metern.
Weitere Hilfen bieten Modelleisenbahn planen, die Kategorie Gleisplanung und der Modellbahn-Rechner.
Die 41 aufgeführten Sets sind für normalspurige H0-Zweileiteranlagen bestimmt. Eine identische Modellspurweite allein garantiert keine elektrische oder maßstäbliche Kompatibilität.
| Nenngröße | Maßstab | Modellspurweite | Einordnung zum PIKO A-Gleis |
|---|---|---|---|
| H0 DC / Zweileiter | 1:87 | 16,5 mm | Direkter Einsatzbereich der aufgeführten A-Gleis-Sets |
| H0 AC / Mittelleiter | 1:87 | 16,5 mm | Gleiche Spurweite, jedoch fehlt dem A-Gleis der Mittelleiter |
| H0m | 1:87 | 12 mm | Meterspur in H0 mit eigenem Gleissystem |
| H0e | 1:87 | 9 mm | Schmalspur in H0, nicht mit normalspurigem H0 austauschbar |
| H0f | 1:87 | 6,5 mm | Feld- und Industriebahn mit besonders schmalem Gleis |
| TT | 1:120 | 12 mm | Kleinerer Maßstab; eigenständige Fahrzeuge und Gleise |
| N | 1:160 | 9 mm | Deutlich platzsparender als H0, aber nicht kompatibel |
| G | häufig 1:22,5 | 45 mm | Separate PIKO-Gartenbahnwelt mit eigenen Gleissets |
Das A-Gleis besitzt keinen Punktkontakt-Mittelleiter und ist daher nicht ohne technischen Umbau für klassische H0-AC-Fahrzeuge mit Schleifer vorgesehen. Grundlagen erläutern H0 AC oder H0 DC und der Spurweitenvergleich.
Die Antworten helfen bei Systemwahl, Erweiterung, Radien, Digitalbetrieb und Anlagenplanung.
Aufgeführt sind 41 H0-Produkte: sieben modulare Systemsets, 22 vollständige Ortsanlagen, acht Hohenstein-Sets und vier Gleispakete für NOCH Easy-Track.
PIKO 55300 Set A bildet ein vollständiges Oval aus R2-Bögen und zwei Geraden. Es benötigt etwa 110 × 88 Zentimeter und kann mit B, C, D oder E erweitert werden.
Set C enthält je eine linke und rechte Weiche, eine G239- und eine G231-Gerade, sechs R1-Bögen sowie zwei R9-Bögen. Zusammen mit A und B entsteht eine Bahnhofserweiterung.
Beim normalen A-Gleis werden Unterlage und Schotter separat gestaltet. Die Bettungsvariante besitzt bereits einen geformten Schotterkörper und lässt sich schneller aufbauen.
Ja. Das Zweileitergleis ist nicht auf eine Steuerungsart festgelegt. Fahrregler beziehungsweise Digitalzentrale, Fahrzeugdecoder und Verkabelung bestimmen den Betrieb.
Das A-Gleis besitzt keinen Mittelleiter. Klassische H0-AC-Fahrzeuge mit Schleifer benötigen ein dafür vorgesehenes Mittelleitergleis oder einen umfassenden Systemumbau.
Nein. R1 besitzt 360 Millimeter Radius, doch maßgeblich bleibt die Angabe des jeweiligen Fahrzeugs. Lange Wagen und große Lokomotiven profitieren meist von R2 oder größeren Radien.
Nur ausdrücklich aufgeführte Bestandteile gehören zum Set. Viele A-Gleis-Weichen können zunächst von Hand gestellt und später mit einem passenden Antrieb ergänzt werden.
Nein. Die sieben Etappen sind aufeinander abgestimmte Bauabschnitte eines Gesamtplans. Maße und Gesamtgleislänge auf den Grafiken beziehen sich auf den vollständigen Ausbau.
Die PIKO-Produkte stellen die passende Gleiszusammenstellung bereit. Der jeweilige Easy-Track-Unterbau und weiteres Landschaftsmaterial sind eigenständige Artikel.
Übergänge sind möglich, müssen aber nach Profilhöhe, Verbinderform, Schwellenhöhe und Geometrie geplant werden. Die PIKO-Übergangsgleise 55207 und 55208 helfen bei bestimmten Systemkombinationen.
Set B schafft ein einzelnes Abstellgleis. Set D enthält fünf Weichen und fünf Prellböcke für eine größere Rangiergruppe. Große Anlagen wie Blankenburg oder Freiberg bieten noch mehr Betrieb.
Entdecken Sie einzelne Geraden, Radien, Flexgleise, Weichen, Antriebe, Fahrzeuge und PIKO-Digitaltechnik für den weiteren Ausbau Ihrer H0-Anlage.