Getrennte Schienenpole
Linke und rechte Schiene dürfen nicht unkontrolliert miteinander verbunden werden. Metallradsätze müssen deshalb isoliert sein.
H0 DC bezeichnet im Modellbahnhandel die Zweileiterwelt im Maßstab 1:87. Die beiden Fahrschienen führen getrennte Pole. Dadurch lassen sich Fahrzeuge, Gleise und Digitaltechnik von PIKO, Roco, Trix, BRAWA, TILLIG, ESU, Lenz und vielen weiteren Herstellern kombinieren.
Beim Zweileitersystem übernimmt eine Schiene den einen und die gegenüberliegende Schiene den anderen elektrischen Pol. Die Stromaufnahme erfolgt über die Räder. Ein Mittelschleifer wie beim Märklin-System ist nicht erforderlich.
Im Analogbetrieb bestimmt die Polarität die Fahrtrichtung. Bei digitalem DCC-Betrieb erhält jede Lok eine eigene Adresse. Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Licht, Sound und Zusatzfunktionen werden durch den Decoder ausgewertet.
H0 DC bietet eine besonders breite Herstellerauswahl. Fahrzeuge verschiedener Marken können gemeinsam eingesetzt werden, wenn Spurweite, Stromsystem, Kupplung, Mindestradius und Digitalformat zusammenpassen.
Eine H0-DC-Lok kann analog, digital vorbereitet oder bereits mit DCC-, mfx- und RailCom-fähigem Decoder ausgestattet sein.
Ein digitales Startset ist der einfachste Weg zu einer abgestimmten Zweileiteranlage. Lok, Wagen, Gleissystem, Zentrale und Handregler sind technisch aufeinander abgestimmt.
Für eine feste Anlage sollte zuerst das Gleissystem gewählt werden. Bettungsgleise sind schnell aufgebaut. Gleise ohne Bettung bieten mehr Freiheit beim Einschottern, bei Flexgleisen und vorbildnahen Weichenstraßen.
Wer Smartphone-Steuerung, Rückmeldung oder Automatik plant, sollte schon beim Start auf Netzwerkanschluss, Bus-Systeme, RailCom und Erweiterbarkeit achten.
Wählen Sie das aktuelle Anlagenziel.
Startsets verbinden Lok, Wagen, Zweileitergleis und passende Digitalsteuerung.
Bereich öffnenLinke und rechte Schiene dürfen nicht unkontrolliert miteinander verbunden werden. Metallradsätze müssen deshalb isoliert sein.
Dreht ein Gleis auf sich selbst zurück, treffen entgegengesetzte Polaritäten aufeinander. Ein Kehrschleifenmodul verhindert den Kurzschluss.
Stromfühler erkennen Fahrzeuge und beleuchtete Wagen in isolierten Abschnitten und melden die Belegung an Zentrale oder Software.
| Betriebsart | Richtungssteuerung | Mehrzugbetrieb | Funktionen |
|---|---|---|---|
| Analog DC | Durch Umpolen der Gleisspannung | Nur über getrennte Stromkreise | Begrenzt und meist spannungsabhängig |
| DCC digital | Über individuellen Decoderbefehl | Mehrere Loks auf demselben Abschnitt | Licht, Sound, Rangiergang und AUX |
| Multiprotokoll | Decoder- und zentralenabhängig | DCC und weitere Formate kombinierbar | Herstellerabhängige Zusatzmöglichkeiten |
| Gleissystem | Bauform | Besondere Stärke | Passender Einsatz |
|---|---|---|---|
| Roco Line | Mit und ohne Bettung | Große Geometrie und schlanke Weichen | Digitale Hauptbahnen und Heimanlagen |
| PIKO A-Gleis | Mit optionaler Bettung | Einsteigerfreundlich und gut erweiterbar | Startsets und Ausbauanlagen |
| Trix C-Gleis | Stabiles Bettungsgleis | Schneller Aufbau und verdeckte Antriebe | Mobile und feste Digitalanlagen |
| TILLIG Elite | Feines Gleis ohne Bettung | Niedrige Profile und vorbildnahe Weichen | Anspruchsvoller Anlagen- und Modulbau |
| Peco | Flexgleis und unterschiedliche Profilhöhen | Freie Planung und internationale Geometrien | Module, Schattenbahnhöfe und Spezialanlagen |
Der isolierte Abschnitt muss länger als der längste vollständig stromaufnehmende Zug sein. Das Kehrschleifenmodul wird passend zu Zentrale, Gleisspannung und maximalem Strom ausgewählt.
Z21, SmartControl, Lenz, ESU und Uhlenbrock steuern Lokadressen, Magnetartikel und je nach System Rückmeldung oder Automatik.
Geeignete Decoder können Informationen an kompatible Detektoren und Zentralen zurückmelden.
Netzwerkfähige Zentralen ermöglichen Loksteuerung, Weichen und Gleisbilder über Smartphone oder Tablet.
In H0 sind PluX22, 21MTC, NEM 652, PluX16 und Next18 häufig anzutreffen.
Belegtmelder, Kontakte und Systembusse bilden die Grundlage für Blockbetrieb und automatische Fahrstraßen.
Größere Anlagen werden in getrennte Leistungs- und Kurzschlussbereiche aufgeteilt.
Bettung, Profilhöhe, Weichen und Flexgleise vergleichen.
358 bis 360 mm sind kompakt; lange Fahrzeuge brauchen mehr.
Einspeisungen, Kehrschleifen und Boosterbereiche vorbereiten.
Belegtmelder und Trennstellen vor dem Einschottern einbauen.
C-Gleis, Metallmodelle und mfx-/DCC-Decoder.
Feine DetaillierungLokomotiven, Triebwagen und Reisezugwagen.
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Produkt ansehen →H0 DC bezeichnet im Handel meist das H0-Zweileitersystem. Die beiden Fahrschienen führen getrennte elektrische Pole.
Nein. H0-DC-Fahrzeuge können analog, digital vorbereitet oder bereits mit DCC-, mfx- und RailCom-fähigem Decoder ausgestattet sein.
Ohne Umbau normalerweise nicht. Der Lok fehlen Mittelschleifer und passende elektrische Verdrahtung.
Grundsätzlich ja, sofern Gleise, Verkabelung, Zentrale und Fahrzeuge elektrisch passend ausgeführt sind.
In einer Kehrschleife treffen entgegengesetzte Schienenpolaritäten aufeinander. Das Modul schaltet den isolierten Abschnitt automatisch um.
Kompakte Radien beginnen häufig bei etwa 358 bis 360 Millimetern. Lange Wagen und große Dampfloks profitieren von größeren Radien.
Roco Line mit Bettung, PIKO A-Gleis mit Bettung und Trix C-Gleis lassen sich schnell aufbauen und gut erweitern.
Ja. Maßstab und Spurweite sind gleich. Stromsystem, Kupplung, Mindestradius und Digitalausstattung müssen dennoch passen.
Besonders häufig sind PluX22, 21MTC, NEM 652, PluX16 und Next18. Die Fahrzeuganleitung ist entscheidend.
RailCom ermöglicht bei geeigneten Komponenten eine Rückübertragung von Decoderinformationen an Detektor oder Digitalzentrale.
Weitere Spurweiten, Anlagenbau-, Hersteller- und Digitalthemen finden Sie im zentralen Modelleisenbahn-Ratgeber.