Feines Profil ohne Bettung
Die Schienenprofilhöhe beträgt 1,8 Millimeter. Unterbau, Schalldämmung und Schotter werden passend zum Anlagenprojekt ergänzt.
Entdecken Sie 20 vollständige Anlagen-Gleissets, den ersten Bauabschnitt Hohenstein und das Ergänzungsset 35901 für die Roco-TT-Drehscheibe. Die Übersicht vergleicht Grundflächen, Gleislängen, Radien und Einsatzmöglichkeiten.
Die Spur TT verbindet eine gut sichtbare Detailwirkung mit vergleichsweise geringem Platzbedarf. Normalspur wird im Maßstab 1:120 mit 12 Millimetern Modellspurweite dargestellt.
Ein Anlagen-Gleisset fasst die für einen bestimmten Plan benötigten Roco-TT-Gleise zusammen. Dazu gehören je nach Konzept Geraden, R1- und R2-Bögen, gerade Weichen, Bogenweichen, Doppelkreuzungsweichen und kurze Ausgleichsstücke. Die Sets ersparen das manuelle Zusammensuchen einer umfangreichen Stückliste.
Die Ortsnamen kennzeichnen unterschiedliche Anlagenkonzepte. Thierstein beginnt bei 1,55 × 0,85 Metern. Schlegel nutzt auf 2,80 × 1,65 Metern insgesamt 50,77 Meter Gleis. Hohenstein ist eine Besonderheit: Angeboten wird Etappe 1, während Maß und Gleislänge auf der Abbildung den späteren Gesamtplan beschreiben.
Fahrzeuge, Gebäude, Landschaftsmaterial, Stromversorgung und Weichenantriebe sind nicht automatisch Bestandteil. Maßgeblich ist immer die auf der jeweiligen Produktseite aufgeführte Zusammenstellung.
Auswahlregel: Vergleichen Sie nicht nur die Außenmaße. Nutzlängen, Zugänglichkeit, Radien, Steigungen und verdeckte Strecken entscheiden darüber, ob ein Plan zu Fahrzeugen und Raum passt.
Das Roco-TT-Gleis ist ein Zweileiter-Gleissystem ohne angeformtes Schotterbett. Es lässt sich deshalb individuell unterlegen, einschottern und in die Landschaft integrieren.
Die Schienenprofilhöhe beträgt 1,8 Millimeter. Unterbau, Schalldämmung und Schotter werden passend zum Anlagenprojekt ergänzt.
Die Kennzeichnung DC beschreibt das Zweileiter-System. Mit geeigneter Versorgung kann dasselbe Gleis analog oder beispielsweise per DCC betrieben werden.
G128 bildet die Standardlänge. Kürzere Geraden, Radien und 20-Grad-Weichen gleichen Abzweige und parallele Gleise aus.
| Gleiselement | Maß oder Radius | Aufgabe im Gleisplan |
|---|---|---|
| G44 / G60 / G64 | 44 / 60,5 / 64,3 mm | Kurze Längen ausgleichen und Weichenstraßen schließen |
| G121 / G128 | 120,96 / 128,7 mm | Ausgleichsgerade und reguläre Systemlänge |
| Flexgleis G640 | 640 mm | Freie Radien, Übergangsbögen und individuelle Längen |
| Radius R1 | 321 mm | Kompakte Kurven mit 10 oder 30 Grad |
| Radius R2 | 365 mm | Weiter außen liegende Bögen mit 10, 20 oder 30 Grad |
| WL20 / WR20 | 128,7 mm · Abzweig 20° · Radius 365 mm | Bahnhöfe, Überholgleise und Abzweige aufbauen |
| BWL / BWR | Stamm- und Abzweiggleis R1 mit 321 mm | Abzweige platzsparend in eine Kurve legen |
Für digitalen Betrieb passen die Gleise unter anderem zur Roco Z21 und z21. Bei größeren Anlagen sollten mehrere Einspeisungen, Meldeabschnitte und elektrische Trennstellen vor der festen Verlegung geplant werden.
Die Gruppierung nach größter Anlagenbreite erleichtert die Vorauswahl. Die angegebenen Gleislängen beziehen sich auf den dargestellten Plan; bei Hohenstein wird ausschließlich Etappe 1 geliefert.
Kleine Grundflächen mit Rundkursen, Abstellgleisen und verschlungenen Fahrwegen.
Kleinste Grundfläche der Reihe mit Rundkurs und Abstellästen.
Thierstein ansehen →
Ineinandergreifende Fahrwege auf nur 1,65 Metern Breite.
Kühnhausen ansehen →
Parallel geführte Strecke mit zusätzlichen seitlichen Anschlüssen.
Thomashöhe ansehen →
Verschlungener Rundkurs mit kompakter innerer Gleisgruppe.
Hohenwiehl ansehen →
Länglicher Plan mit mehreren Fahrwegen und Abstellgleisen.
Altstadt ansehen →
Mehrere parallele Fahrwege und eine ausgeprägte Gleisgruppe.
Kreuzthal ansehen →
Verschlungene Linienführung mit 23,18 Metern Gleis.
Gläselheim ansehen →
Schlanker Rundkurs mit mehreren seitlichen Gleisanschlüssen.
Neumannsee ansehen →Mehr Gleislänge, umfangreichere Weichenstraßen und abwechslungsreiche Zugfolgen.
Dicht geführte Strecken auf kompakter rechteckiger Fläche.
Schwarzach ansehen →
Überschaubarer Rundkurs mit zusätzlicher Linienführung.
Karlsberg ansehen →
Mehrere parallel verlaufende Strecken auf zwei Metern Breite.
Mittenwald ansehen →
Verschlungene Strecken mit 27,81 Metern Gesamtlänge.
Röhrsdorf ansehen →
43,02 Meter Gleis auf nur 2,00 × 1,00 Metern.
Wutzingen ansehen →
Lang gestreckter Rundkurs mit mehreren Abzweigen.
Rottenbach ansehen →
Gegliederte Rundstrecken und Nebengleise für Zugwechsel.
St. Florian ansehen →
Erster Gleisbauabschnitt eines schrittweise erweiterten Plans.
Hohenstein ansehen →Für lange Fahrwege, umfangreiche Gleisgruppen und betriebsorientierte Anlagen.
Drehscheibe und fächerförmige Lokgleise prägen den Plan.
Blankenburg ansehen →
Viele gerade und gebogene Weichen verbinden verschlungene Fahrwege.
Heidenau ansehen →
Breiter Plan mit mehreren langen, ineinandergreifenden Strecken.
Vitzenburg ansehen →
Große Gleisgruppe und Drehscheibe für intensiven Lokbetrieb.
Freiberg ansehen →
Längste Gleisführung der Übersicht mit 50,77 Metern.
Schlegel ansehen →Hinweis zu Hohenstein: Das angebotene Set enthält Etappe 1. Die auf der Setgrafik genannte Gesamtgleislänge von 28,64 Metern beschreibt den vollständig ausgebauten Anlagenplan und nicht allein den ersten Bauabschnitt.
Das Ergänzungsset gehört speziell zur Roco-Drehscheibe 35900 und ist kein allgemeines Erweiterungspaket für einen Rundkurs.
Drei zusätzliche Auf- und Abfahrgleise für Roco 35900.
Die Grundausstattung der Roco 35900 TT-Drehscheibe besitzt sechs Auf- und Abfahrgleise. Mit mehreren Sets 35901 lässt sich die Zahl der Anschlüsse auf bis zu 24 erhöhen.
Die drei Gleisstücke besitzen eine zur Drehscheibe passende Bettung und werden direkt an deren Anschlussstellen eingesetzt. Sie ersetzen daher keine regulären Roco-TT-Geraden.
Wer die Bezeichnungen kennt, kann Stücklisten leichter prüfen und einen vorhandenen Anlagenplan gezielt mit Gleisen, Weichen und Gleiszubehör verändern.
G128 ist die Standardgerade. G44, G60, G64 und G121 schließen Lücken und gleichen Weichenverbindungen geometrisch aus.
Das 640 Millimeter lange Flexgleis ermöglicht individuelle Längen, großzügige Bögen und sanfte Übergänge ohne viele Schienenstöße.
R1-Bögen gibt es unter anderem mit 10 und 30 Grad. Zwölf 30-Grad-Gleise ergeben einen vollständigen Kreis.
R2 ist mit 10, 20 und 30 Grad erhältlich und bildet parallele Kurven sowie die Abzweigradien der WL20 und WR20.
Die 128,7 Millimeter langen Weichen besitzen 20 Grad Abzweigwinkel, 365 Millimeter Radius und einen integrierten Schnappmechanismus.
Beide Fahrwege liegen im R1-Radius. So beginnt ein Abzweig bereits in der Kurve und spart wertvolle Anlagenlänge.
Die DKW20 ist 128,7 Millimeter lang, kreuzt mit 20 Grad und benötigt für elektrisches Schalten zwei passende Antriebe.
Schienenverbinder richten Profile aus. Anschlussklemmen speisen Fahrstrom ein; Isolierverbinder trennen Melde- oder Stromabschnitte.
Da das Roco-TT-Gleis keine angeformte Bettung besitzt, können Gleisbettung, Schotterfarbe und Aufbauhöhe individuell an Bahnhof, Hauptstrecke oder Nebenbahn angepasst werden.
Ein guter Gleisplan passt zum Raum, zu den längsten Fahrzeugen und zum gewünschten Betrieb – nicht nur zur maximalen Plattenbreite.
Auch Wartungswege, Anlagenkante und verdeckte Gleise müssen erreichbar bleiben.
Rundfahrt, Bahnhof, Rangieren oder Bahnbetriebswerk verlangen andere Gleispläne.
Der angegebene Mindestradius jedes Fahrzeugs bleibt verbindlich.
Bahnhofs- und Abstellgleise müssen die vorgesehenen Züge aufnehmen.
Einspeisungen, Trennstellen und Rückmeldung vor dem Einschottern festlegen.
Alle Fahrzeugtypen testen, bevor Gleise endgültig befestigt werden.
Thierstein benötigt etwa 1,55 × 0,85 Meter.
Wutzingen vereint 43,02 Meter Gleis auf 2,00 × 1,00 Metern.
Blankenburg und Freiberg integrieren eine Roco-TT-Drehscheibe.
Schlegel erreicht insgesamt 50,77 Meter Gleislänge.
Weitere Hilfen bieten Modelleisenbahn planen, die Kategorie Gleisplanung und der Modellbahn-Rechner.
Eine gleiche Modellspurweite bedeutet nicht automatisch ein gleiches Gleissystem. Maßstab, Schwellenbild, Radien und Lichtraum müssen ebenfalls passen.
| Nenngröße | Maßstab | Modellspurweite | Einordnung |
|---|---|---|---|
| TT | 1:120 | 12 mm | Die 22 hier behandelten Roco-Produkte gehören zu normalspurigen TT-Anlagen. |
| TTe | 1:120 | 6,5 mm | TT-Schmalspur und nicht mit normalspurigem TT-Gleis austauschbar. |
| H0m | 1:87 | 12 mm | Gleicher Schienenabstand, aber größerer Maßstab und anderes Erscheinungsbild. |
| H0e | 1:87 | 9 mm | Eigenständige H0-Schmalspur mit separatem Roco-H0e-Gleissystem. |
| H0 | 1:87 | 16,5 mm | Roco Line und weitere H0-Systeme sind deutlich größer als TT. |
| N | 1:160 | 9 mm | Kleiner als TT und für besonders platzsparende Anlagen gedacht. |
Der Spurweitenvergleich erklärt Platzbedarf und Maßstäbe ausführlicher. H0m besitzt zwar ebenfalls 12 Millimeter Spurweite, ist jedoch kein direkter Ersatz für ein TT-Anlagenkonzept.
Die Antworten helfen bei Systemwahl, Platzplanung, Weichensteuerung und dem späteren Ausbau einer Roco-TT-Anlage.
Enthalten sind 20 vollständige Anlagen-Gleissets, Hohenstein Etappe 1 und das Drehscheiben-Ergänzungsset 35901. Damit werden insgesamt 22 passende Roco-TT-Produkte dargestellt.
Thierstein besitzt mit etwa 1,55 × 0,85 Metern die kleinste angegebene Grundfläche. Danach folgen Kühnhausen, Thomashöhe und Hohenwiehl.
Schlegel erreicht 50,77 Meter Gleislänge. Wutzingen ist mit 43,02 Metern auf nur 2,00 × 1,00 Metern besonders gleisintensiv.
Die Produktseiten führen die benötigten Geraden, Bögen, Weichen und Ausgleichsstücke einzeln auf. Zusätzlich gehört das TT-Gleisplanbuch 8050009 zur Zusammenstellung. Sonderteile sind nur enthalten, wenn sie ausdrücklich genannt werden.
Ja. Es handelt sich um ein Zweileiter-System. Analogbetrieb erfolgt mit einem passenden Fahrregler, Digitalbetrieb beispielsweise mit einer DCC-Zentrale wie Roco Z21 oder z21.
Die regulären Geraden, Bögen und Weichen werden ohne angeformte Schotterbettung verwendet. Bettungsmaterial und Schotter können deshalb individuell gewählt werden. Die Drehscheiben-Zufahrten des Sets 35901 bilden eine spezielle Ausnahme.
Die Weichen besitzen einen Schnappmechanismus und können zunächst mechanisch gestellt werden. Elektrische Seiten- oder Unterflurantriebe gehören nur dazu, wenn sie auf der jeweiligen Setseite ausdrücklich aufgeführt sind.
R1 ermöglicht kompakte Anlagen. Ob ein Fahrzeug diesen Radius sicher befährt, muss dennoch anhand seiner Produktangaben geprüft werden. Lange Wagen und große Lokomotiven wirken auf R2 häufig ruhiger.
Es ergänzt die TT-Drehscheibe 35900 um drei Auf- und Abfahrgleise. Durch mehrere Ergänzungssets kann die Drehscheibe auf insgesamt bis zu 24 Gleisanschlüsse ausgebaut werden.
Die gemeinsame Spurweite allein genügt nicht. Profilhöhe, Verbinder, Bettungshöhe, Schwellenbild und Geometrie müssen geprüft werden. Ein Systemübergang sollte exakt ausgerichtet und vor der Befestigung mit allen Fahrzeugtypen getestet werden.
Entdecken Sie einzelne Geraden, Radien, Weichen, Drehscheiben, Fahrzeuge und Digitaltechnik für den weiteren Ausbau.