Eingleisiges Portal
Passt zu Nebenbahn, Schmalspur, Gebirgsstrecke und älteren Hauptbahnen. Die kleinere Öffnung lässt sich leichter in einen schmalen Hang oder Felseinschnitt einbauen.
Tunnelportale auswählen: Spur, Gleiszahl & Stil beginnt mit der technischen Strecke. Das Portal muss zur Nenngröße, zum verwendeten Gleis, zur Zahl der Gleise, zur Kurvenlage und zu den größten eingesetzten Fahrzeugen passen. Erst danach werden Mauerwerk, Epoche und Landschaftsthema gewählt.
Die außen angegebenen Produktmaße beschreiben nicht automatisch die freie Durchfahrtsöffnung. Besonders bei einem Portal im Gleisbogen kann ein langer Wagen mit seinen Enden nach außen und mit seiner Fahrzeugmitte nach innen ausschwenken. Eine Portalöffnung, die auf geradem Gleis reicht, kann im Bogen zu eng sein.
Für Elektrolokomotiven kommt die Höhe des Stromabnehmers hinzu. Ein als oberleitungsgeeignet beschriebenes Portal erleichtert die Planung, ersetzt aber nicht die Prüfung mit Fahrdraht, Halterungen und dem tatsächlich verwendeten Fahrzeug.
Zum Schluss folgt die gestalterische Entscheidung: Bruchstein passt häufig zu historischer Nebenbahn und Gebirge, Beton zu moderner Hauptstrecke, Felsportale zu natürlichen Einschnitten und Vorsatz- oder Dekorplatten zu individuellen Eigenbauten.
Wer zuerst nach Farbe oder Mauerwerk entscheidet, riskiert eine zu kleine Öffnung. Die folgende Reihenfolge beginnt deshalb mit Fahrzeug und Gleisgeometrie.
| Prüfschritt | Entscheidende Frage | Konsequenz für das Portal |
|---|---|---|
| 1. Nenngröße | In welchem Maßstab wird gebaut? | Mauerstruktur und Grundabmessungen müssen zu H0, TT, N, Z oder G passen. |
| 2. Modellspur | Normalspur oder Schmalspur? | H0m und H0e benötigen ein anderes Profil als normalspuriges H0. |
| 3. Gleiszahl | Führt ein oder führen zwei Gleise durch die Öffnung? | Portalbreite und bei zwei Gleisen auch der Gleisabstand werden geprüft. |
| 4. Gleislage | Liegt das Portal auf gerader Strecke oder im Bogen? | Im Bogen wird seitlich mehr Raum für lange Fahrzeuge benötigt. |
| 5. Traktion | Fahren Elektroloks mit sichtbarer Oberleitung? | Öffnung, Fahrdraht und Stromabnehmer benötigen ausreichende Bauhöhe. |
| 6. Vorbild | Welche Epoche, Region und Streckenart wird dargestellt? | Erst jetzt werden Naturstein, Bruchstein, Beton oder Felsoptik ausgewählt. |
Eine Produktbreite von beispielsweise 13 Zentimetern bedeutet nicht, dass die freie Öffnung ebenfalls 13 Zentimeter breit ist. Entscheidend ist die tatsächliche Innenöffnung am Gleis.
Die Gleiszahl beeinflusst nicht nur die Breite. Sie verändert auch die Wirkung des Bauwerks und die passende Streckenszene.
Passt zu Nebenbahn, Schmalspur, Gebirgsstrecke und älteren Hauptbahnen. Die kleinere Öffnung lässt sich leichter in einen schmalen Hang oder Felseinschnitt einbauen.
Eignet sich für Hauptstrecken und größere Anlagen. Gleisabstand, Fahrzeugbegegnung und Kurvenausschlag müssen gemeinsam geprüft werden.
Zwei eingleisige Portale können bei später ausgebauten Gebirgsstrecken oder modernen Neubauten glaubwürdiger wirken als eine einzige breite Öffnung.
Einige Bausätze lassen sich ein- oder zweigleisig aufbauen. Sie sind sinnvoll, wenn Flügelmauern und Portalbreite individuell an den Gleisplan angepasst werden sollen.
Ein Portal kann maßstäblich aussehen und trotzdem betrieblich zu eng sein. Die sicherste Prüfung erfolgt mit einer provisorisch aufgestellten Portalschablone und dem längsten Fahrzeug.
| Betriebssituation | Zu prüfender Bereich | Geeigneter Test |
|---|---|---|
| Gerades Gleis | Fahrzeugbreite, Dach und seitlicher Sicherheitsraum | Höchstes und breitestes Fahrzeug langsam durchschieben. |
| Portal im Außenbogen | Ausschwenkende Fahrzeugenden | Längsten Wagen an Portal und Flügelmauer vorbeiführen. |
| Portal im Innenbogen | Ausschlag der Fahrzeugmitte | Wagenmitte im engsten Bereich beobachten. |
| Zweigleisiger Bogen | Begegnung zweier langer Fahrzeuge | Auf beiden Gleisen gleichzeitig Fahrzeuge positionieren. |
| Oberleitung | Fahrdraht, Halterung und Stromabnehmer | Mit vorgesehener Betriebsstellung des Pantografen prüfen. |
| Schmalspur | Kleineres Vorbildprofil bei gleichem Landschaftsmaßstab | H0m- oder H0e-Portal mit den konkreten Fahrzeugen vergleichen. |
Für technische Grenzwerte sind die aktuelle NEM-Einordnung, Herstellermaße und der reale Gleisplan maßgeblich. Eine Probefahrt bleibt unverzichtbar.
Eine kurze gerade Strecke vor der Tunneleinfahrt verbessert die Betriebssicherheit und wirkt häufig vorbildnäher. Ist das nicht möglich, muss die Öffnung entsprechend großzügiger ausfallen.
Sobald die technische Öffnung feststeht, kann das Portal an das dargestellte Vorbild angepasst werden.
Eine vielseitige Wahl für historische Hauptbahnen, Nebenbahnen, Gebirgsstrecken und ländliche Landschaften der Epochen I bis VI.
Wirkt besonders passend in Stadt, Industriegebiet und norddeutscher oder britisch beeinflusster Eisenbahnumgebung.
Klare Linien und große Öffnungen passen zu modernisierten Hauptstrecken, Schnellfahrstrecken und jüngeren Epochen.
Felsabgüsse, Dekorplatten und Vorsatzportale ermöglichen individuelle Öffnungen und besonders enge Landschaftsanpassungen.
| Anlagenthema | Passender Portalcharakter | Geeignete Ergänzung |
|---|---|---|
| Historische Nebenbahn | eingleisig, Bruchstein oder Ziegel | kleine Flügelmauern, Erde und dichter Bewuchs |
| Gebirgsstrecke | Naturstein, Felsportal oder getrennte Röhren | Felswand, Geröll und Schutzmauer |
| Klassische Hauptbahn | großes Steinportal mit Oberleitungshöhe | Innenwände, Kabelkanäle und Signale |
| Moderne Schnellfahrstrecke | Beton- oder ICE-Portal | Fahrleitung, Rettungsweg und technische Ausrüstung |
Im aktuellen Shop liegt der Schwerpunkt auf H0, TT, N, Z und G. Für S, 0 und Spur 1 können Bauplatten, Felsformen und individuelle Portalöffnungen eine sinnvolle Ergänzung sein.
| Nenngröße | Maßstab | Typische Modellspur | Auswahlhinweis |
|---|---|---|---|
| Z | 1:220 | 6,5 mm | Feine Portale oder Vorsatzportale mit sehr kleiner Öffnung verwenden. |
| N und Nm | 1:160 | 9 mm beziehungsweise Schmalspur | Ein- und zweigleisige Portale sowie moderne ICE-Formen erhältlich. |
| TT, TTm und TTe | 1:120 | 12 mm beziehungsweise Schmalspur | TT-Portal nicht allein anhand eines ähnlich großen H0-Produkts ersetzen. |
| H0 | 1:87 | 16,5 mm | Größte Auswahl an Stein-, Beton-, Bau- und Oberleitungsportalen. |
| H0m, H0e und H0f | 1:87 | 12, 9 oder 6,5 mm | Eigene Schmalspurportale trotz identischem Landschaftsmaßstab wählen. |
| S, Sm und Se | 1:64 | 22,5 mm beziehungsweise Schmalspur | Öffnung häufig aus Bauplatten oder Gussformen individuell herstellen. |
| 0, 0m und 0e | meist etwa 1:45 | 32 mm beziehungsweise Schmalspur | Große Öffnung und ausreichend breiten Wartungszugang einplanen. |
| 1, Im und Ie | 1:32 | 45 mm beziehungsweise Schmalspur | Portalbau häufig als stabiler, leichter Eigenbau ausgeführt. |
| G und IIm | vorbildabhängig, häufig etwa 1:22,5 | häufig 45 mm | Bei Außenanlagen Wetterfestigkeit und Entwässerung berücksichtigen. |
Filtern Sie die Portalübersicht nach Spur, Hersteller, Gleiszahl, Oberleitungs- oder Schmalspurbetrieb und Baustil. Zusätzliche Produkte werden direkt aus beiden Seiten der Tunnel-Warengruppe eingelesen und auf erreichbare, nicht archivierte Produktseiten geprüft.
Die geprüfte Produktauswahl wird angezeigt.
Steinportal für H0-Strecken mit möglicher Oberleitung.
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Breites Steinmauerportal aus bearbeitbarem Struktur-Hartschaum.
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Wahlweise ein- oder zweigleisig aufbaubarer Portalbausatz.
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Handkolorierte Öffnung für klassische Landschaftsszenen.
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Zwei stabile Kunststoffportale für eine Tunnelstrecke.
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Klare Form für ein Gleis und moderne Streckenbilder.
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Zweigleisige Betonöffnung für Haupt- und Stadtstrecken.
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Schmalere Bruchsteinöffnung im Landschaftsmaßstab 1:87.
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Handkoloriertes Steinportal für TT-Neben- und Hauptbahnen.
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Breites TT-Portal mit fein strukturierter Steinoberfläche.
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Kompaktes Portal für eine eingleisige TT-Strecke.
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Zwei Portale für Dampf- und Oberleitungsbetrieb.
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Kleine Steinmaueröffnung für eine Spur-N-Strecke.
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Zweigleisige Spur-N-Öffnung in Steinmaueroptik.
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Zwei steinerne Portale für eine zweigleisige N-Strecke.
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Moderne zweigleisige Öffnung für Oberleitungsbetrieb.
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Zwei kompakte Kunststoffportale für Spur Z.
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Zweigleisige Hartschaumöffnung für individuelle Einbauten.
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Große Portale für Garten- und Innenanlagen.
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Zwei individuell kolorierbare Portalabgüsse aus Gips.
Produkt ansehen →Ergänzen Sie die gewählte Öffnung um Tunnelröhre, Flügelmauern, Felsen, Geröll und einen dauerhaft erreichbaren Wartungsbereich.
Portale, Fertigtunnel, Ecktunnel und Innenwände.
Flügelmauern, Felsfolien und selbst gebaute Öffnungen.
Portalränder und Geländeübergänge modellieren.
Mauerwerk, Ruß und Feuchtespuren gestalten.
Fahrdraht und Stromabnehmer im Portal berücksichtigen.
Tunneleinfahrt und Bergfuß natürlich einbetten.
Portalhang und Felsritzen maßstäblich begrünen.
Portal, Hartschaum, Mauer und Landschaft befestigen.
Die Reihenfolge verhindert, dass ein optisch passendes Portal später technisch nicht verwendet werden kann.
Portalstruktur und Abmessungen müssen zur sichtbaren Modellwelt passen.
H0m und H0e verwenden kleinere Portale als normalspuriges H0.
Bei zwei Gleisen wird auch der vorhandene Gleisabstand kontrolliert.
Fahrzeugenden und Wagenmitte dürfen das Portal nicht berühren.
Die Portalhöhe muss zur geplanten Fahrdrahtlage passen.
Nebenbahn, Alpenstrecke und ICE-Trasse benötigen andere Bauformen.
Eine Kartonschablone erleichtert die Prüfung am späteren Einbauort.
Portal und sichtbare Tunnelröhre sollen wie ein Bauwerk wirken.
Besonders häufig wird nur die Lokomotive getestet. Lange Reisezugwagen oder Gelenkfahrzeuge benötigen im Bogen jedoch oft mehr seitlichen Raum. Auch ein Stromabnehmer kann deutlich höher reichen als das Fahrzeugdach.
Ein zweiter Fehler ist die Auswahl allein nach der aufgedruckten Spurgröße. Ein Portal kann zur Nenngröße passen, aber für den konkreten Radius, Gleisabstand oder die Oberleitung trotzdem zu knapp sein.
Schließlich sollte das Portal nicht isoliert betrachtet werden. Innenwand, Flügelmauern, Berganschluss und Wartungsöffnung benötigen zusätzlichen Platz hinter der sichtbaren Front.
Die tatsächliche freie Durchfahrt separat prüfen.
Der längste Wagen bestimmt häufig den Kurvenfreiraum.
Gleicher Maßstab bedeutet nicht dasselbe Fahrzeugprofil.
Fahrdraht und Portalhöhe von Beginn an gemeinsam planen.
Erst nach Probefahrten mit unterschiedlichen Fahrzeugen, Begegnungsverkehr und Oberleitung werden Portal und Landschaft dauerhaft befestigt.
Die Antworten helfen bei Gleiszahl, Oberleitung, Schmalspur, Kurvenlage und einem passenden landschaftlichen Erscheinungsbild.
Die Größe richtet sich nach Nenngröße, Fahrzeugprofil, Gleiszahl, Radius und Oberleitung. Maßgeblich ist die freie Innenöffnung, nicht das vollständige Außenmaß des Produkts.
Technisch kann eine große Öffnung funktionieren, wirkt aber häufig überdimensioniert. Spezielle H0m- und H0e-Portale bilden das kleinere Schmalspurprofil glaubwürdiger ab.
Stellen Sie eine Portalschablone auf und bewegen Sie den längsten Wagen langsam in beiden Richtungen durch den Bereich. Prüfen Sie Fahrzeugenden und Wagenmitte.
Neben der Portalbreite müssen Gleisabstand und Begegnung zweier langer Fahrzeuge geprüft werden. Im Bogen kann zusätzlicher seitlicher Raum erforderlich sein.
Die Produktbeschreibung nennt häufig ausdrücklich die Eignung für Oberleitung. Trotzdem müssen Fahrdraht, Halterung und Betriebsstellung des Stromabnehmers praktisch geprüft werden.
Eingleisige Naturstein-, Bruchstein- oder Ziegelportale passen häufig besonders gut. Region, dargestellte Epoche und vorhandene Mauern sollten denselben Baustil zeigen.
Betonportale und ICE-Bauformen unterstützen moderne Haupt- und Schnellfahrstrecken. Technische Details und eine passende Oberleitung verstärken die zeitgemäße Wirkung.
Das hängt vom Vorbild ab. Zwei getrennte Röhren wirken bei nachträglich ausgebauten Gebirgsstrecken oder Neubautunneln häufig überzeugend.
Der vom normalen Blickpunkt einsehbare Bereich sollte verkleidet werden. So bleibt kein heller Anlagenunterbau oder unbehandeltes Holz hinter der Öffnung sichtbar.
Ja. Bauplatten, Felsguss, Dekorplatten und Vorsatzportale ermöglichen individuelle Öffnungen. Der technische Lichtraum muss auch beim Eigenbau vollständig erhalten bleiben.
Ein fertiges eingleisiges Portal auf gerader Strecke ist besonders übersichtlich. Es lässt sich einfach testen und mit Innenwand, Mauer und Landschaft ergänzen.
Erst nach erfolgreichen Probefahrten mit allen wichtigen Fahrzeugarten, dem vorgesehenen Gleisabstand und gegebenenfalls der vollständig geplanten Oberleitung.
Nutzen Sie die Filter nach Spurgröße, Gleiszahl, Oberleitungsbetrieb und Portalart und vergleichen Sie die Öffnung anschließend direkt am geplanten Einbauort.
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Inhaltlich aktualisiert am 16. August 2026. Maßgeblich bleiben die Produktabmessungen, die tatsächlich eingesetzten Fahrzeuge, die Gleisgeometrie und die Anleitung des jeweiligen Herstellers.