Auslöser
Funktionstaste F0 bis Fxx, Fahrtrichtung, Sensor oder ein anderer vom Decoder unterstützter Zustand.
Beim Funktionsmapping wird festgelegt, welcher Auslöser eine bestimmte Decoderaktion startet. Der einfachste Fall lautet: Taste F1 schaltet AUX1. Moderne Decoder können jedoch wesentlich mehr. F3 kann beispielsweise gleichzeitig Rangiergeschwindigkeit aktivieren, die Anfahr- und Bremsverzögerung abschalten und auf beiden Fahrzeugseiten weißes Rangierlicht einschalten.
Dafür müssen mehrere Ebenen getrennt betrachtet werden. Die Funktionstaste ist nur der Auslöser. Eine logische Funktion kann Rangiergang, ABV-Abschaltung, Soundfader oder Lautstärke sein. Ein physischer Ausgang ist dagegen Licht vorne, Licht hinten, AUX1 oder AUX5. Ein Soundslot benötigt möglicherweise überhaupt keinen elektrischen Ausgang.
Hinzu kommen Bedingungen. Ein Ausgang kann nur vorwärts, nur rückwärts, nur während der Fahrt oder ausschließlich im Stillstand aktiv sein. Gerade Führerstandslicht, Schlusslicht, Rangierlicht und Digitalkupplungen profitieren davon. Bei manchen Decoderfamilien können sogar mehrere Tasten oder andere aktive Funktionen logisch miteinander verknüpft werden.
Deshalb sollte umfangreiches Mapping nie direkt im Decoder „erfunden“ werden. Eine vorher angelegte Mapping-Tabelle verhindert Doppelbelegungen und macht sichtbar, welche Taste welchen Ausgang, welche logische Funktion und welchen Sound auslösen soll. Genau dafür enthält diese Seite einen persönlichen Mapping-Planer.
Funktionstaste F0 bis Fxx, Fahrtrichtung, Sensor oder ein anderer vom Decoder unterstützter Zustand.
Vorwärts, rückwärts, Stillstand, Fahrt oder weitere logische Voraussetzungen begrenzen die Wirkung.
Licht, AUX, Rangiergang, ABV aus, Soundslot, Lautstärke, Kupplungsablauf oder weitere Decoderfunktion.
Licht vorne, Licht hinten, AUX1 bis AUXn oder ein Anschluss auf einer Fahrzeugplatine.
Dimmung, Blinken, weiches Einblenden, Zeitimpuls oder spezielle Kupplungs- und Lichtsequenz.
Der Assistent zeigt für typische Funktionen einen sinnvollen Aufbau. Die Matrix speichert anschließend Ihren eigenen Plan ausschließlich im lokalen Browser. Sie verändert keine CV und schreibt nichts in einen Decoder.
Funktion und Decoderfamilie auswählen.
Je Führerstand einen getrennten Ausgang verwenden, eigene Funktionstaste wählen und Fahrtrichtung plus Stillstand als Bedingungen ergänzen.
Jede Zeile beschreibt einen Auslöser und genau eine Aktion. Mehrere Zeilen mit derselben Taste sind ausdrücklich möglich.
Noch keine Mappingzeilen gespeichert.
Eine Rangiertaste kann beispielsweise Rangiergang, ABV-Abschaltung und zwei Lichtausgänge gleichzeitig aktivieren. Erst eine exakt doppelte Zeile wird als unnötige Duplizierung markiert.
Das klassische DCC-Verfahren verwendet unter anderem CV33 bis CV46 und Bitmasken. Damit können grundlegende Funktionstasten bestimmten Ausgängen zugeordnet werden. Für einfache Decoder und ältere Fahrzeuge ist das weiterhin wichtig.
Neue Decoderfamilien verwalten deutlich mehr Tasten, Ausgänge und Bedingungen. Statt einzelne Bitmasken zu berechnen, werden komplette Mappingzeilen mit Auslöser, Bedingung und Aktion angelegt.
Rangiergang, ABV-Abschaltung, Soundfader oder Lautstärke benötigen keinen physischen Lichtausgang. Trotzdem lassen sie sich wie eine Fahrzeugfunktion auf eine Taste legen.
Eine einzige Taste darf mehrere Mappingzeilen auslösen. So kann F3 gleichzeitig Geschwindigkeit reduzieren, ABV abschalten und beidseitiges Rangierlicht einschalten.
Je nach Decoderfamilie können Fahrtrichtung, Geschwindigkeit, Stillstand oder weitere aktive Tasten als logische Bedingung verwendet werden.
Horn, Pfeife, Kompressor, Kupplungsgeräusch und weitere Sounds werden Soundslots beziehungsweise logischen Soundfunktionen zugeordnet. Slotnummern sind projektabhängig.
Die konkrete Taste ist nur ein Vorschlag. Bei vorhandenen Soundprojekten sollte eine bewährte Belegung möglichst erhalten bleiben.
Licht vorne und hinten abhängig von Fahrtrichtung schalten. Basisfunktion möglichst einfach halten.
Beide Fahrzeugseiten separat schalten, damit rote Lichter im Zugverband deaktiviert werden können.
Rangiergeschwindigkeit, ABV aus und je nach Vorbild beidseitiges weißes Licht gemeinsam aktivieren.
Je Führerstand ein eigener Ausgang, nur in passender Richtung und möglichst nur im Stillstand.
Zweite Helligkeitsstufe nur zusammen mit eingeschaltetem normalen Spitzenlicht aktivieren.
Zeitbegrenzten Ausgang und gegebenenfalls Kupplungswalzer kombinieren. Belastbarkeit beachten.
Soundslot auf eine gut erreichbare Taste legen. Bei Projektwechsel muss geprüft werden, ob der Slot gleich geblieben ist.
Funktionsdecoder kann Innenlicht, Schlusslicht und Zugzielanzeige unabhängig von der Lok steuern.
Fahrzeugplatinen, Kupplungswalzer, Soundabläufe, Fernlicht, Führerstandslogik oder spezielle Herstellerfunktionen können mehrere Mappingzeilen benötigen. Vor einer Änderung deshalb Decoderprojekt oder alle relevanten Einstellungen sichern.
Hersteller, Familie, Firmware und Schnittstelle dokumentieren.
Originalkonfiguration oder relevante CV-Werte speichern.
Licht vorne, hinten, AUX und Logikpegel eindeutig identifizieren.
Gewünschte Funktionen vor dem Programmieren in einer Matrix notieren.
Zunächst genau eine Taste mit einer einzigen Aktion testen.
Vorwärts und rückwärts anschließend als Bedingungen hinzufügen.
Rangiergang, ABV, Sound oder weitere Aktionen hinzufügen.
Dimmung, Zeitimpuls oder Lichteffekt getrennt konfigurieren.
Stillstand, Fahrt, beide Richtungen und mehrere aktive Tasten prüfen.
Lokkarte, Zentralendatensatz und Decoderprojekt aktualisieren.
DCC schafft gemeinsame Grundlagen, umfangreiches Mapping bleibt jedoch stark herstellerabhängig. Programmer und Originalanleitungen sind bei komplexen Projekten deshalb besonders wertvoll.
Zahl der Funktionstasten allein reicht nicht. Entscheidend sind Ausgangsart, Schnittstelle, Fahrzeugplatine, Protokoll und die Mappingmöglichkeiten der konkreten Decoderfamilie.
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Produkt ansehen →| Spurwelt | Typische Decoder | Mapping-Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Z | Nano- und Microdecoder | wenige Ausgänge, Spitzen- und Schlusslicht |
| N | Next18, NEM 651, Fx micro | kompakte Lichtlogik, Triebzüge und Steuerwagen |
| TT / TTe | Next18, PluX12, Funktionsdecoder | Schlusslicht, Innenlicht und fahrzeugspezifische Platinen |
| H0 | NEM 652, 21MTC, PluX22, Next18 | Lichtbilder, Sound, Rangiermodus und Kupplungen |
| H0e / H0m / H0f | Micro- und Kabeldecoder | kompakte Beleuchtung bei wenig Einbauraum |
| 0 | Leistungs- und Sounddecoder | Führerstand, Maschinenraum, Servo und Kupplung |
| 1 / G / IIm | XL- und Großbahndecoder | Rauch, Pantograf, Servo, Sound und komplexe Abläufe |
Prüfen, ob die Zentrale diese Taste sendet, eine Mappingzeile existiert und der Ausgang elektrisch funktioniert.
Wahrscheinlich ist eine Richtungsbedingung falsch gesetzt. Beide Fahrtrichtungen separat testen.
Mehrere Mappingzeilen verwenden dieselbe Taste oder die Fahrzeugplatine verbindet beide Verbraucher elektrisch.
Soundslot und Taste stimmen nicht mit dem geladenen Soundprojekt überein.
Stillstands- oder Richtungsbedingung fehlt beziehungsweise wird anders ausgewertet als erwartet.
Rangiergang und Licht sind getrennte Aktionen und müssen gemeinsam derselben Taste zugeordnet werden.
Der Reset hat gespeicherte Zuordnungen ersetzt. Gesichertes Projekt wieder einspielen oder Mapping neu aufbauen.
Zentrale, Handregler oder Protokoll unterstützen möglicherweise nicht den gesamten Funktionsbereich.
Decoderbezeichnung und Beschriftung der Fahrzeugplatine können voneinander abweichen. Pinbelegung prüfen.
Der Produkt-Radar durchsucht aktuelle Decoderseiten sowie passende Herstellerwelten. Gefundene Produktdetailseiten werden vor der Darstellung kontrolliert. Erkennt die Seite einen Archivhinweis, wird der Artikel verworfen. Kleine Produktbilder werden auf die 400-Pixel-Shopvariante umgestellt. Liefer- und Lagerstatus werden bewusst nicht auf den Produktkarten ausgegeben.
Echtzeitprüfung startet beim Erreichen dieses Bereichs.
Eine gute Tastenbelegung endet nicht am Decoderprogrammiergleis. Rangiermodus muss mit dem Fahrverhalten harmonieren, Führerstandslicht mit Fahrtrichtung und Stillstand, Digitalkupplung mit einer sicheren Zeitbegrenzung und Soundfunktionen mit dem tatsächlich geladenen Projekt.
Funktionsmapping legt fest, welcher Auslöser eine Decoderaktion startet. Das kann ein physischer AUX-Ausgang, eine logische Funktion oder ein Soundslot sein.
Nein. F1 ist eine Funktionstaste und AUX1 ein physischer Ausgang. Durch Mapping können beide verbunden werden, müssen es aber nicht sein.
Ja. Moderne Decoder erlauben häufig mehrere Mappingzeilen für dieselbe Taste, beispielsweise Rangiergang, ABV aus und Rangierlicht.
Bei vielen erweiterten Mapping-Systemen ist das möglich. Die konkrete Logik hängt von der Decoderfamilie ab.
Sie gehören zum klassischen DCC-Function-Mapping. Über Bitmasken werden grundlegende Funktionstasten bestimmten Ausgängen zugeordnet.
Erweiterte Systeme arbeiten mit umfangreicheren Tabellen und können mehr Tasten, Bedingungen, Ausgänge und logische Funktionen miteinander kombinieren.
Ideal sind getrennte Ausgänge für beide Führerstände. Fahrtrichtung und Stillstand können zusätzlich als Bedingungen dienen.
Eine Taste kann Rangiergeschwindigkeit, abgeschaltete Anfahr- und Bremsverzögerung und ein passendes Lichtbild gemeinsam aktivieren.
Bei geeigneten Sounddecodern ja. Die Soundslots und verfügbaren Funktionen hängen jedoch vom geladenen Soundprojekt ab.
Zentrale, Handregler und Digitalprotokoll müssen den verwendeten Funktionsbereich unterstützen.
Ja. Ein Werksreset kann die eigene Funktionszuordnung auf Hersteller- beziehungsweise Projektwerte zurücksetzen.
Für komplexe Zuordnungen sind herstellerspezifische Lösungen wie ESU LokProgrammer oder PIKO SmartProgrammer besonders komfortabel. Andere Decoderfamilien besitzen eigene Programmierwege.
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