Modellbahn Keks
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Uhlenbrock Intellibox 3 Digitalzentrale mit Farbdisplay und zwei Fahrreglern
Multiprotokollzentrale mit LocoNet, WLAN und RailCom

Uhlenbrock Intellibox 3: Funktionen & Kaufberatung

Die Intellibox 3 steuert DCC-, mfx-, Motorola- und Selectrix-Fahrzeuge auf Zwei- und Dreileiteranlagen. Zwei Fahrregler, Touchdisplay, 4-A-Booster, LocoNet, WLAN und umfangreiche Automatikfunktionen bilden eine vielseitige Systembasis für kleine und große Modellbahnanlagen.

Eine Zentrale für neue und ältere Digitalkomponenten

Was ist die Uhlenbrock Intellibox 3?

Die Intellibox 3 ist Zentrale, Booster, Fahrgerät, Programmer, Stellpult, Rückmeldemonitor und Computerinterface in einem Gerät. Ihre beiden Fahrregler ermöglichen den direkten Zugriff auf zwei Lokomotiven. Das farbige Touchdisplay zeigt Loknamen, Funktionssymbole, Weichen, Signale und weitere Betriebsinformationen.

Lok- und Funktionsdecoder können in den Formaten DCC, mfx, Motorola und Selectrix verwendet werden. Weichen- und Schaltdecoder werden über DCC oder Motorola angesprochen. Damit ist die Zentrale besonders interessant, wenn ältere Märklin-Fahrzeuge, moderne DCC-Lokomotiven und verschiedene Zubehördecoder auf derselben Anlage betrieben werden sollen.

Der integrierte Booster liefert einen einstellbaren Ausgangsstrom von bis zu 4 Ampere. Dadurch kann die Abschaltschwelle an kleine Spurweiten oder einen höheren Leistungsbedarf angepasst werden. Große Anlagen sollten trotzdem in mehrere Boosterbezirke gegliedert werden, damit ein Kurzschluss nicht den gesamten Betrieb beendet.

Die Intellibox verarbeitet bis zu 9.999 Decoderadressen und bis zu 128 Fahrstufen. Ein RailCom-Empfänger, Fahrstraßen, Modellzeituhr, LISSY- und MARCo-Funktionen sowie DirectDrive unterstützen anspruchsvolle Betriebsabläufe und automatisierte Anlagen.

Über USB und WLAN kann die Zentrale mit Computern, Smartphones, Tablets und geeigneter Steuerungssoftware verbunden werden. Datensicherungen und Aktualisierungen lassen sich über die vorgesehenen Speicher- und Netzwerkschnittstellen verwalten.

Bewährte Systemwelt mit moderner Bedienung

Wann spielt die Intellibox ihre Stärken aus?

Gemischte Decoder

Mehrere Digitalformate gemeinsam verwenden

Unterschiedliche Lokdecoder können ohne vollständigen Austausch des vorhandenen Fuhrparks zentral verwaltet werden.

Direkte Bedienung

Zwei Züge gleichzeitig im Blick behalten

Die zwei Fahrregler erleichtern Zugkreuzungen, Rangierarbeiten und den parallelen Betrieb mehrerer Lokomotiven.

LocoNet-Ausbau

Regler und Module dezentral anschließen

Handregler, Booster, Rückmelder und Schaltmodule werden entlang der Anlage über ein gemeinsames Netzwerk verbunden.

Bestandsanlagen

Vorhandene Uhlenbrock-Technik weiterverwenden

Viele LocoNet-Komponenten früherer Intellibox-Generationen können nach einer Kompatibilitätsprüfung übernommen werden.

Automatisierung

Rückmeldungen und Fahrstraßen verknüpfen

Belegte Gleise, Zugnummern und Schaltbefehle können für Schattenbahnhof, Blockbetrieb und Betriebsabläufe genutzt werden.

Mehrere Bediener

IB-Control und DAISY II ergänzen

Zusätzliche feste oder mobile Bedienplätze schaffen mehr Bewegungsfreiheit und verteilen die Aufgaben im Anlagenbetrieb.

Zentrale, Zusatzpult oder kompaktes DCC-System

Intellibox 3, IB-Control 3 und DAISY II vergleichen

Merkmal Intellibox 3 IB-Control 3 DAISY II WLAN
Geräteart Vollständige Multiprotokollzentrale Zusätzliches LocoNet-Bediengerät Kompakte DCC-Zentrale
Digitalformate DCC, mfx, Motorola und Selectrix Von der angeschlossenen Zentrale abhängig DCC
Fahrregler Zwei integrierte Regler Zwei zusätzliche Regler Mobiler WLAN-Handregler
Gleisausgang Integrierter Booster bis 4 A Kein eigener Gleisausgang Kompakte DCC-Leistungsstufe
Netzwerk USB, WLAN und LocoNet LocoNet WLAN und LocoNet
Empfehlung Gemischte und wachsende Anlagen Zusätzlicher fester Bedienplatz Mobiler DCC-Einstieg
Wichtig: Das IB-Control 3 ist keine eigenständige Digitalzentrale. Es benötigt eine LocoNet-fähige Zentrale und erweitert diese um zwei Fahrregler, Lokdatenbank, Stellpult und Fahrstraßenbedienung.
Drei Fragen zur passenden Uhlenbrock-Lösung

Welche Intellibox-Konfiguration passt zu Ihrer Anlage?

Welche Decoder verwenden Sie?
Wie möchten Sie bedienen?
Wie groß ist die Anlage?
Uhlenbrock-Sortiment

Ihre Empfehlung

Das Netzwerk hinter der Intellibox

LocoNet für Regler, Booster und Rückmeldung nutzen

LocoNet T

Handregler und Bediengeräte versorgen

Mobile und stationäre Bediengeräte erhalten Daten und Betriebsspannung über das Netzwerk.

LocoNet B

Booster mit Digitalsignal verbinden

Leistungsstufen werden dezentral platziert und versorgen klar getrennte Gleisabschnitte.

Rückmeldung

Belegte Abschnitte direkt übertragen

LocoNet-Rückmelder übertragen Zustände ohne lange Leitungswege bis zur Zentrale.

Computer

USB-Interface und Steuerungssoftware einsetzen

Fahrplanbetrieb, Schattenbahnhof und Blocksteuerung können über geeignete Programme automatisiert werden.

WLAN

Smartphone und Funkregler ergänzen

WLAN-Handregler und kompatible Apps schaffen mobile Bedienplätze entlang der Modellbahnanlage.

Konfiguration

LocoNet-CVs übersichtlich dokumentieren

Das LocoNet-Tool erleichtert Programmierung, Sicherung und Fehlersuche bei umfangreichen Modulinstallationen.

Protokoll, Spannung und Strom gemeinsam betrachten

Intellibox 3 für alle wichtigen Spurweiten

Spur Z, N, Nm und TT

Kleine Lokomotiven benötigen wenig Strom und eine angepasste Kurzschlussabschaltung. Der einstellbare Ausgangsstrom schützt empfindliche Fahrzeuge besser als eine unnötig hohe Leistungsgrenze.

Passende Komponenten

Intellibox 3, DAISY II, Power 40 und kompakte Rückmelder.

Besonders beachten

Gleisspannung und Boosterleistung an Fahrzeug und Decoder anpassen.

H0, H0e und H0m

In H0 ist die Protokollvielfalt besonders nützlich. DCC-, Motorola- und mfx-Fahrzeuge können gemeinsam betrieben werden, während LocoNet den Ausbau mit Stellpult und Rückmeldung übernimmt.

Passende Komponenten

Intellibox 3, IB-Control 3, DAISY II und LocoNet-Module.

Besonders beachten

Zubehörverbraucher möglichst getrennt vom Fahrstrom versorgen.

Spur 0, Spur 1 und Spur G

Große Motoren, Sound, Rauch und Beleuchtung benötigen höhere Stromreserven. Die Anlage sollte in mehrere Leistungs- und Kurzschlussbereiche gegliedert werden.

Passende Komponenten

Intellibox 3, Power 70 oder Power 40 LN und LocoNet-Verteiler.

Besonders beachten

Kabelquerschnitt, Einspeisungen und Trennstellen sorgfältig planen.

Vom Anschluss bis zum ersten Automatikbetrieb

Intellibox 3 Schritt für Schritt einrichten

Schritt 1

Netzteil und Gleis anschließen

Passende Stromversorgung verwenden und Gleisanschlüsse eindeutig dokumentieren.

Schritt 2

Abschaltstrom einstellen

Die Stromgrenze an Spurweite, Leitungen und erwarteten Verbrauch anpassen.

Schritt 3

Lokomotiven anlegen

Digitalformat, Adresse, Fahrstufen, Namen und Funktionssymbole kontrollieren.

Schritt 4

Weichen und Signale testen

Jede Adresse zunächst einzeln schalten und anschließend im Stellpult eintragen.

Schritt 5

LocoNet-Module ergänzen

Adressen und LNCVs jedes Moduls dauerhaft im Anlagenplan festhalten.

Schritt 6

Datensicherung erstellen

Nach erfolgreicher Einrichtung Zentrale und Modulkonfiguration sichern.

Fehlerquellen frühzeitig vermeiden

Typische Planungsfehler bei Intellibox und LocoNet

Vier Ampere als einzigen Stromkreis nutzen

Mehrere Boosterbezirke verbessern Betriebssicherheit und Fehlersuche.

IB-Control als Zentrale einplanen

Das Zusatzgerät benötigt immer eine LocoNet-fähige Digitalzentrale.

LocoNet T und B verwechseln

Handregler, Booster und Versorgung müssen an den vorgesehenen Bus angeschlossen werden.

Module ohne Adressplan programmieren

Doppelte Adressen erschweren Rückmeldung, Fahrstraßen und spätere Wartung.

WLAN-Abdeckung nicht testen

Metallrahmen, Wände und große Entfernungen können Funkverbindungen beeinträchtigen.

Alte Komponenten ungeprüft übernehmen

Firmware, Steckerbelegung und unterstützte Funktionen müssen zusammenpassen.

Zentrale, Bediengeräte, Booster und Anlagenmodule

Passende Produkte für die Uhlenbrock Intellibox

Die Auswahl umfasst 20 Komponenten für zentrale Bedienung, mobile Fahrregler, LocoNet-Ausbau, Rückmeldung, Leistung und Decoderprogrammierung.

Antworten vor Kauf und Systemausbau

Häufige Fragen zur Uhlenbrock Intellibox

Welche Digitalformate unterstützt die Intellibox 3?

Sie steuert Lok- und Funktionsdecoder im DCC-, mfx-, Motorola- und Selectrix-Format. Weichen- und Schaltdecoder werden über DCC oder Motorola angesprochen.

Kann die Intellibox auf Märklin-Anlagen eingesetzt werden?

Ja. Die Zentrale eignet sich für Drei- und Zweileiteranlagen. Märklin-Fahrzeuge können je nach Decoder über Motorola, mfx oder DCC gesteuert werden.

Ist die Intellibox 3 für DCC-Zweileiteranlagen geeignet?

Ja. DCC-Lokomotiven, Weichendecoder, Rückmelder und Booster können zu einem vollständigen Zweileitersystem kombiniert werden.

Wie viel Strom liefert die Intellibox 3?

Der integrierte Booster stellt einen einstellbaren Ausgangsstrom von bis zu 4 Ampere bereit. Die Einstellung muss zur Spurweite und zur Verkabelung passen.

Kann die Intellibox per Smartphone gesteuert werden?

Ja. Die Intellibox 3 besitzt WLAN. Zusätzlich können passende DAISY-II-WLAN-Geräte oder ein LocoNet-WLAN-Interface verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Intellibox 3 und IB-Control 3?

Die Intellibox ist eine vollständige Zentrale mit Gleisausgang. Das IB-Control ist ein zusätzliches Bediengerät für eine vorhandene LocoNet-Zentrale.

Kann ich ältere Intellibox-Komponenten weiterverwenden?

Viele LocoNet-Regler und Module lassen sich weiterverwenden. Firmware, Anschlussart und Funktionsumfang sollten vor dem Anschluss geprüft werden.

Wann benötige ich einen zusätzlichen Booster?

Ein Booster wird sinnvoll, wenn der Strombedarf steigt oder Bahnhof, Schattenbahnhof und Strecke getrennte Kurzschlussbereiche erhalten sollen.

Welche Rückmeldung eignet sich für Zweileitergleise?

Das LocoNet-Rückmeldemodul 63320 überwacht stromverbrauchende Fahrzeuge in acht getrennten Zweileiter-Gleisabschnitten.

Eignet sich die Intellibox für Spur G?

Die Zentrale kann die Digitalbefehle für große Spurweiten erzeugen. Für den hohen Strombedarf empfiehlt sich eine Aufteilung mit leistungsfähigen Boostern wie dem Power 70.

Inhaltlicher Stand: 16. Juli 2026. Vor dem Anschluss sind die aktuellen Anleitungen von Zentrale, Netzteil, Booster, Handreglern, Rückmeldern und Decodern zu beachten. Firmware und unterstützte Netzwerkfunktionen können aktualisiert werden.

Die digitale Modellbahnanlage vollständig planen

Weitere Ratgeber führen zu Digitalprotokollen, Decodern, Rückmeldung, Boostern, WLAN, Verkabelung, Gleisplanung und Anlagenbau.

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