Mehrere Digitalformate
Gemischter Fahrzeugbestand
DCC-, Motorola-, Selectrix- und M4-Lokomotiven können über eine gemeinsame Lokdatenbank verwaltet werden.
Die ECoS ist eine leistungsfähige Digitalzentrale für Modelleisenbahner, die Fahrzeuge, Weichen, Signale, Fahrstraßen und Rückmeldungen über eine gemeinsame Oberfläche verwalten möchten. Zwei motorisierte Drehregler ermöglichen die direkte Bedienung von zwei Lokomotiven. Der 7-Zoll-Farbbildschirm zeigt Loklisten, Funktionstasten, Magnetartikel und Gleispläne.
Als Multiprotokollzentrale unterstützt die ECoS DCC, Märklin-Motorola, Selectrix und M4. M4 ist zu geeigneten mfx-Decodern kompatibel und ermöglicht die automatische Anmeldung entsprechender Lokomotiven. Dadurch passt die ECoS besonders gut zu gemischten Fahrzeugbeständen, in denen ältere und aktuelle Decoder verschiedener Hersteller gemeinsam eingesetzt werden.
Der integrierte Booster liefert bis zu 6 Ampere. Das mitgelieferte 150-VA-Schaltnetzteil erlaubt eine Anpassung der Ausgangsspannung zwischen 15 und 21 Volt. Diese Einstellung ist wichtig, weil kleine Spurweiten und empfindliche Decoder eine andere Gleisspannung benötigen als große Fahrzeuge mit Sound, Beleuchtung und Rauchgenerator.
Decoder werden auf einem getrennten Programmiergleis ausgelesen und eingestellt. Der normale Fahrbetrieb auf dem Hauptgleis kann dabei unabhängig bleiben. Über den Netzwerkanschluss lässt sich die Zentrale mit einem Computer, einem Router oder geeigneten mobilen Bediengeräten verbinden.
ECoSlink verbindet Booster, Rückmelder und weitere Systemkomponenten. Ein vorhandener s88-Rückmeldebus kann ebenfalls genutzt werden. Über ECoSniffer lassen sich Befehle älterer DCC- oder Motorola-Steuergeräte übernehmen, sodass ein Systemwechsel nicht immer den sofortigen Austausch aller Bediengeräte verlangt.
DCC-, Motorola-, Selectrix- und M4-Lokomotiven können über eine gemeinsame Lokdatenbank verwaltet werden.
Die beiden motorisierten Regler sind besonders praktisch für Zugkreuzungen, Rangierbetrieb und Mehrzugbetrieb.
Magnetartikel und Fahrstraßen werden auf dem Touchscreen angeordnet und direkt aus dem Gleisbild bedient.
ECoSDetector und s88-Kontakte melden belegte Abschnitte und ermöglichen ereignisabhängige Fahrstraßen.
Mobile Control verbindet Touchscreen-Komfort mit Drehregler und Bewegungsfreiheit entlang der Anlage.
Das System kann von einer Heimanlage bis zu einer umfangreichen Vereins- oder Ausstellungsanlage wachsen.
Die ECoS ist auf maximale Protokollvielfalt und eine feste Bedienoberfläche ausgelegt. CabControl konzentriert sich auf DCC und drahtlose Handregler.
| System | Digitalformate | Bedienung | Leistung und Anschluss | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| ECoS 2.5 | DCC, Motorola, Selectrix und M4 | Touchscreen und zwei motorisierte Fahrregler | 6 A, 15–21 V und separates Programmiergleis | Gemischte Fuhrparks und zentrale Anlagensteuerung |
| ECoS mit Mobile Control | Alle von der ECoS bereitgestellten Formate | Stationärer Bildschirm plus WLAN-Handregler | Leistung der ECoS, WLAN über Router oder Access Point | Große Anlagen und mehrere Bediener |
| CabControl | DCC, RailCom und RailComPlus | Mobile-Control-Funkhandregler | Einstellbare Versorgung und integriertes WLAN | DCC-Anlagen mit konsequent mobiler Bedienung |
| ECoS mit ECoSBoost | Von der angeschlossenen Zentrale abhängig | Konfiguration direkt über die ECoS | Zusätzlicher 7-A-Versorgungsbezirk | Große Anlagen, Spur 0, 1 und G |
Bahnhof, Schattenbahnhof und Hauptstrecke erhalten eigene Kurzschlussbereiche und zusätzliche Leistungsreserven.
Bis zu 16 Abschnitte können überwacht werden. Geeignete Bereiche ermöglichen zusätzlich eine RailCom-Zugerkennung.
Kontaktgleise, Reedkontakte, Taster und Schalter werden über 16 Eingänge direkt an ECoSlink angebunden.
Zusätzliche Booster, Rückmelder und Bediengeräte werden übersichtlich an verschiedenen Stellen der Anlage angeschlossen.
DCC- und Motorola-Schaltbefehle steuern Doppelspulenantriebe, Beleuchtungen und weitere stationäre Verbraucher.
Lichtsignale, Formsignale, Schranken und langsam bewegte Weichenantriebe lassen sich individuell konfigurieren.
Kleine Fahrzeuge benötigen wenig Strom, reagieren aber empfindlich auf eine unnötig hohe Gleisspannung. Die einstellbare Versorgung der ECoS ist deshalb besonders nützlich.
ECoS 2.5, ECoSDetector, SwitchPilot und kompakte ESU-Decoder.
Spannung nach Fahrzeug- und Decoderanleitung einstellen.
In H0 spielt die Multiprotokollfähigkeit ihre größte Stärke aus. DCC-, Motorola- und M4-Fahrzeuge können gemeinsam betrieben werden. Für Schattenbahnhöfe stehen mehrere Rückmeldevarianten bereit.
ECoS, Mobile Control, ECoSDetector, SwitchPilot und SignalPilot.
Zubehör möglichst aus einer eigenen Versorgung speisen.
Große Motoren, Sound, Rauch und beleuchtete Wagen erhöhen die Stromaufnahme. ECoS und ECoSBoost sollten in klar getrennte Versorgungsbereiche aufgeteilt werden.
ECoS 2.5, ECoSBoost, ECoSlink Terminal und Großbahn-Decoder.
Kabelquerschnitt und Kurzschlussabschaltung fachgerecht planen.
Netzteil und Gleisspannung an Spurweite und Decoderbestand anpassen.
Beide Ausgänge dürfen nicht unbeabsichtigt elektrisch verbunden sein.
M4-Fahrzeuge anmelden und DCC-, Motorola- oder Selectrix-Adressen prüfen.
Weichen, Signale und Fahrstraßen logisch benennen und grafisch platzieren.
Jeden Abschnitt auslösen und eindeutig im Anlagenplan dokumentieren.
Nach erfolgreicher Einrichtung eine Sicherung der Zentralendaten speichern.
Mehrere kleinere Boosterbezirke sind meist sicherer und übersichtlicher.
Eine passende Einstellung schützt Motoren, Decoder und Beleuchtungen.
Meldeabschnitte sollten vor dem Einschottern elektrisch getrennt werden.
Router, Access Point und Funkabdeckung müssen zur Anlage passen.
Soundprojekte und Decoder-Firmware benötigen weiterhin den LokProgrammer.
ECoSniffer, L.Net Converter und ECoSlink erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Die Auswahl umfasst 24 Komponenten aus der ESU-Systemwelt. Bei Erweiterungen ist die Kompatibilität mit ECoS-Version, Firmware, Spurweite und vorhandener Verkabelung zu prüfen.
Multiprotokollsteuerung, WLAN-Handregler und Systemadapter für feste und mobile Bedienplätze.
Touchscreen, zwei Fahrregler, 6 A und vier Digitalformate.
Produkt ansehen →
WLAN-Handregler mit Touchscreen, Drehknopf und Bremsschieber.
Produkt ansehen →
Mobiler Regler und Access Point für ein eigenes Modellbahn-WLAN.
Produkt ansehen →
Stand- oder Wandhalterung mit Ladefunktion für Mobile Control.
Produkt ansehen →
DCC-Zentrale mit WLAN, RailComPlus und mobilem Handregler.
Produkt ansehen →
Bindet geeignete LocoNet-Handregler und Module an ECoSlink an.
Produkt ansehen →Besetztmeldung, Zugerkennung, Busverteilung und zusätzliche Strombezirke für größere Anlagen.
Überwacht 16 Abschnitte, davon vier mit RailCom-Erkennung.
Produkt ansehen →
Bindet Kontaktgleise, Taster und Reedkontakte über ECoSlink ein.
Produkt ansehen →
Erkennt Belegung und Lokadresse in vier RailCom-Abschnitten.
Produkt ansehen →
Ergänzt einen ECoSDetector um 32 Anzeige- und Schaltausgänge.
Produkt ansehen →
Schafft zusätzliche Anschlüsse für Booster, Rückmelder und Regler.
Produkt ansehen →
Sieben Ampere für einen getrennten Versorgungs- und Kurzschlussbereich.
Produkt ansehen →Zubehördecoder für Bahnhöfe, Schattenbahnhöfe, Formsignale, Lichtsignale und motorische Bewegungen.
Steuert Weichen, Entkuppler und weitere Magnetartikel.
Produkt ansehen →
Schaltet bis zu acht Magnetartikel oder mehrere Verbraucher.
Produkt ansehen →
Bewegt bis zu acht Servos für Weichen, Schranken und Signale.
Produkt ansehen →
Ergänzt SwitchPilot um Relais für Herzstücke und Stromkreise.
Produkt ansehen →
Steuert komplexe Lichtsignale über 16 frei konfigurierbare Ausgänge.
Produkt ansehen →
Platzsparender Decoder für eine Weiche oder vergleichbare Funktion.
Produkt ansehen →
Steuert einen Servo digital, proportional oder über Taster.
Produkt ansehen →
Bindet Lichtsignale mit gemeinsamer Kathode an SwitchPilot an.
Produkt ansehen →
Ergänzt SwitchPilot Extension um steuerbare ABC-Bremsabschnitte.
Produkt ansehen →Programmier- und Prüfgeräte für LokPilot-, LokSound- und leistungsstarke Großbahndecoder.
Bearbeitet Decoderparameter, Funktionsmapping und Soundprojekte am PC.
Produkt ansehen →
Prüft Motor-, Licht-, Sound- und Funktionsausgänge verschiedener Decoder.
Produkt ansehen →
Erweitert den Profi-Prüfstand für LokSound-L- und XL-Decoder.
Produkt ansehen →Die ECoS unterstützt DCC, Märklin-Motorola, Selectrix und M4. M4 ist zu geeigneten mfx-Decodern kompatibel. Dadurch eignet sich die Zentrale besonders für gemischte Fahrzeugbestände.
Ja. Geeignete mfx-Fahrzeuge werden über M4 erkannt und können mit den gemeldeten Funktionen bedient werden. Die Bezeichnung M4 wird von ESU für das mfx-kompatible Protokoll verwendet.
Die Grundfunktionen sind übersichtlich, der gesamte Umfang ist jedoch deutlich größer als bei einer einfachen Startset-Zentrale. Besonders sinnvoll ist sie bei langfristig geplanten Anlagen.
Die Zentrale besitzt einen Netzwerkanschluss und kann mit geeigneten Programmen verbunden werden. Für haptische mobile Bedienung bietet ESU den Mobile-Control-Funkhandregler an.
Mehrere kompatible WLAN-Handregler können gleichzeitig eingesetzt werden. Netzwerkabdeckung, Access Point und aktuelle Firmware müssen zur gewünschten Anzahl und Anlagengröße passen.
Ein Booster wird benötigt, wenn der Strombedarf steigt oder mehrere Versorgungsbereiche gewünscht werden. Die Aufteilung verbessert Kurzschlussschutz und Fehlersuche.
Der ECoSDetector 50094 eignet sich für Stromfühler und Kontakte. Der Standard-Detector ist für klassische Kontakte gedacht. ECoSDetector RC konzentriert sich auf RailCom-Zugerkennung.
Einige Geräte lassen sich über ECoSlink, ECoSniffer oder den L.Net Converter einbinden. Vor dem Anschluss sind Gerätetyp, Schnittstelle und aktuelle Kompatibilitätsangaben zu prüfen.
Nein. Viele CV-Einstellungen können direkt an der ECoS vorgenommen werden. Für Soundprojekte, Decoder-Firmware und besonders komfortables Funktionsmapping bleibt der LokProgrammer sinnvoll.
Die einstellbare Spannung und die hohe Ausgangsleistung machen die ECoS auch für große Spurweiten interessant. Hohe Ströme erfordern jedoch passende Leitungen, Einspeisungen und Boosterbezirke.
Weitere Ratgeber führen zu Digitalprotokollen, Decodern, Rückmeldung, WLAN, Boostern, Verkabelung, Gleisplanung und Anlagenbau.