Kurze Adresse
Die kurze Hauptadresse wird in CV1 gespeichert. Im praktischen Modellbahnbetrieb eignet sie sich besonders für überschaubare Loklisten und leicht merkbare Fahrzeugnummern.
Die Lokadresse ist die digitale Zuordnung zwischen Fahrzeug und Steuergerät. Gibt der Modellbahner beispielsweise den Fahrbefehl für DCC-Adresse 218 aus, reagiert nur der Decoder, der aktuell auf diese Adresse hört. Bei größeren Fahrzeugbeständen ist eine eindeutige, dokumentierte Adressvergabe deshalb ebenso wichtig wie eine eindeutige Artikelnummer im Lager.
Im DCC-System gibt es zwei wichtige Hauptadressarten. Die kurze DCC-Adresse wird in CV1 gespeichert. Für eine lange DCC-Adresse werden CV17 und CV18 verwendet. Zusätzlich muss Bit 5 in CV29 aktiviert sein, damit der Decoder tatsächlich auf die lange Adresse reagiert.
Das ist der Grund, weshalb das manuelle Ändern nur einer CV problematisch sein kann. Wer beispielsweise CV1 auf 50 setzt, während CV29 weiterhin die lange Adressierung aktiviert, hat zwar CV1 geändert – die Lok reagiert aber möglicherweise weiterhin auf die vorherige lange Adresse.
Moderne Zentralen lösen dieses Problem komfortabel. In der Lokverwaltung wird einfach die gewünschte Adresse eingetragen. Die Zentrale berechnet die notwendigen CV-Werte und schreibt sie gemeinsam. Die manuelle Berechnung ist trotzdem hilfreich, wenn ein Decoder nicht reagiert, eine ältere Zentrale verwendet wird oder gespeicherte CV-Werte kontrolliert werden sollen.
Der Decoder muss zusätzlich über CV29 auf die lange Adresse umgeschaltet werden. Der Rechner dieser Seite bewahrt andere Bits von CV29, trotzdem sollte die Komfortfunktion einer geeigneten Digitalzentrale bevorzugt werden.
Die kurze Hauptadresse wird in CV1 gespeichert. Im praktischen Modellbahnbetrieb eignet sie sich besonders für überschaubare Loklisten und leicht merkbare Fahrzeugnummern.
Lange Adressen werden über CV17 und CV18 gespeichert. Bit 5 von CV29 aktiviert die Verwendung dieser erweiterten Adresse.
Geeignete Decoder melden sich automatisch an. Der sichtbare Lokdatensatz und die interne Systemkennung sind wichtiger als eine manuell vergebene DCC-Adresse.
Die Adresse wird über Decoder- oder Zentraleneinstellung vergeben. Bei älteren Geräten können zusätzlich Codierschalter vorhanden sein.
CV19 ist eine zusätzliche Adresse für Mehrfachtraktionen. Sie ersetzt nicht automatisch die eigentliche Lokadresse in CV1 beziehungsweise CV17/18.
Der Rechner unterscheidet automatisch kurze und lange DCC-Adressen. Bei CV29 wird ausschließlich das Bit für die Adressart verändert; Fahrtrichtung, Fahrstufen, Analogmodus und andere bestehende Optionen bleiben erhalten.
Gewünschte Adresse eingeben und den aktuell ausgelesenen Wert von CV29 ergänzen. Für lange Adressen werden CV17 und CV18 berechnet.
CV17 = 192 · CV18 = 218 · CV29 wird von 6 auf 38 geändert.
Für eine kurze Adresse wird CV1 berechnet und Bit 5 von CV29 deaktiviert. Für lange Adressen bleibt CV1 unverändert.
Lokname, Protokoll und Adresse lokal im Browser speichern. Doppelte Kombinationen aus Protokoll und Adresse werden markiert.
Die Einträge bleiben ausschließlich im lokalen Browser gespeichert.
DCC, mfx, Motorola, Selectrix oder Multiprotokoll unterscheiden. Nur die aktuell verwendete Adresswelt ändern.
Fahrzeug allein auf ein sauberes, elektrisch getrenntes Programmiergleis stellen.
CV1 und CV29 beziehungsweise den vorhandenen Lokdatensatz kontrollieren und dokumentieren.
Eine noch nicht verwendete und möglichst leicht erkennbare Fahrzeugnummer festlegen.
Bei langer DCC-Adresse bevorzugt die Lok- oder Decoderverwaltung der Digitalzentrale benutzen.
Befehl abwarten und Fahrzeug anschließend kurz stromlos machen. Pufferspeicher gegebenenfalls entladen lassen.
Langsame Fahrt, beide Richtungen, Licht und mindestens eine Zusatzfunktion praktisch prüfen.
Lokname, Adresse, Protokoll und Decoder im eigenen Adressbuch beziehungsweise in der Zentrale dokumentieren.
Moderne Zentralen verbergen die technische CV-Berechnung hinter einer Lokverwaltung. Dadurch werden CV17, CV18 und CV29 bei einer langen DCC-Adresse gemeinsam korrekt behandelt.
Für häufige Änderungen ist eine komfortable Lokdatenbank wesentlich angenehmer als das direkte Schreiben einzelner CVs.
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Produkt ansehen →Die DCC-Adresse funktioniert prinzipiell unabhängig von der Baugröße. Entscheidend sind Decoder, Protokoll und Digitalzentrale. Unterschiede zwischen den Spurweiten entstehen vor allem bei Decodergröße, Gleisspannung und Strombedarf.
| Spurwelt | Typische Digitaltechnik | Bei der Adressänderung beachten |
|---|---|---|
| Spur Z | kleine DCC-Decoder | geeignete Gleisspannung und sichere Stromaufnahme |
| Spur N | DCC, Next18 und Microdecoder | Programmierkontakt muss trotz kleiner Fahrzeuge zuverlässig sein |
| TT / TTe | DCC, teilweise Multiprotokoll | lange Betriebsnummern eignen sich gut als lange DCC-Adresse |
| H0 / H0e / H0m / H0f | DCC, mfx, Motorola und Multiprotokoll | verwendetes Protokoll vor dem Schreiben eindeutig bestimmen |
| Spur 0 | DCC und Großdecoder | Hauptadresse und Mehrfachtraktionsadresse sauber trennen |
| Spur 1 / G | DCC, Märklin, Massoth und weitere Großbahnsysteme | mehrere Decoder oder Funktionsmodule im Fahrzeug berücksichtigen |
Prüfen, ob CV29 weiterhin die lange DCC-Adresse aktiviert. Dann reagiert der Decoder nicht auf die neue CV1-Adresse.
Beide Fahrzeuge besitzen wahrscheinlich dieselbe Haupt- oder Verbundadresse. Fahrzeuge einzeln programmieren.
CV17 und CV18 allein reichen nicht. In CV29 muss zusätzlich die Verwendung der langen Adresse aktiviert sein.
CV19 auf eine aktive Verbundadresse prüfen. Sie kann Befehle einer Mehrfachtraktion zusätzlich wirksam machen.
Automatisch angemeldeter mfx-Datensatz und ein älterer manueller Lokdatensatz können parallel vorhanden sein.
Räder, Schleifer, Gleis, Programmierausgang und elektrische Trennung kontrollieren, bevor erneut CV-Werte verändert werden.
Die Artikelsuche lädt aktuelle Digitalartikel aus Hersteller- und Warengruppenseiten nach. Produktdetailseiten mit eindeutigem Archivhinweis werden ausgeschlossen. Kleine Vorschaubilder werden auf die 400-Pixel-Shopvariante umgestellt; Liefer- und Lagerangaben werden auf dieser Landingpage nicht ausgegeben.
Echtzeitprüfung startet beim Erreichen dieses Bereichs.
Wenn die neue Lokadresse zuverlässig funktioniert, können Fahrverhalten, Höchstgeschwindigkeit, Licht und Funktionsbelegung angepasst werden. Änderungen sollten nacheinander vorgenommen und direkt getestet werden.
Die kurze DCC-Hauptadresse wird in CV1 gespeichert. Zusätzlich muss CV29 so eingestellt sein, dass der Decoder die kurze Adressierung verwendet.
Eine lange DCC-Adresse wird in CV17 und CV18 gespeichert. Zusätzlich muss Bit 5 von CV29 aktiviert sein.
Die Adresse sollte eindeutig und leicht wiederzuerkennen sein. Häufig eignen sich Teile der Betriebsnummer oder Baureihennummer.
Nein. Moderne Digitalzentralen besitzen meist einen Adressassistenten, der lange Adressen und die notwendige Änderung in CV29 automatisch schreibt.
Häufig ist in CV29 noch die lange Adressierung aktiviert. In diesem Fall reagiert der Decoder auf CV17 und CV18 statt auf CV1.
Geeignete mfx-Loks melden sich normalerweise selbstständig bei einer kompatiblen Zentrale an. Die interne Systemkennung wird automatisch verwaltet; eine zusätzliche DCC-Adresse ist davon getrennt zu betrachten.
Ein Multiprotokolldecoder kann Einstellungen für unterschiedliche Protokolle besitzen. Zusätzlich kann bei DCC über CV19 eine Verbundadresse für Mehrfachtraktion aktiv sein.
Meist besitzen beide dieselbe aktive Adresse oder reagieren zusätzlich auf dieselbe Verbundadresse in CV19.
CV19 enthält bei geeigneten DCC-Decodern eine Verbundadresse für Mehrfachtraktion. Sie ersetzt nicht automatisch die normale Hauptadresse.
Geeignete DCC-Decoder können über RailCom Informationen an kompatible Zentralen oder Detektoren zurückmelden. Das kann Fahrzeugerkennung und Diagnose erleichtern.
Im Service Mode sollte nur das zu programmierende Fahrzeug am Programmierausgang angeschlossen sein. Dadurch werden versehentliche Änderungen weiterer Decoder vermieden.
Speichern Sie mindestens Fahrzeugname, Adresse, Digitalprotokoll und Decoderhersteller. Das Adressbuch dieser Seite kann diese Informationen lokal im Browser speichern und doppelte Nummern markieren.
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